Große Universitätsaula

 Große Universitätsaula
4.8(4 Bewertungen)
Sylvia für Das Mädl aus der VorstadtWar begeistert, auch als es gegen Ende etwas regnete. Das Stück, die Schauspieler, das Bühnenbild, die Kostüme, die Akustik, die Beleuchtung, die Sicht, die Örtlichkeit. Ich komme gerne wieder zur leichten Muse trotz 1,5 Stunden Anfahrt. Hoffentlich bleibt der Intendant länger als bis 2021, er ist ein Juwel !
Martin für Das Mädl aus der VorstadtGute Aufforderung, gutes Ensemble. Die politischen Texte hätte man sich sparen können
Beata für Arsen und SpitzenhäubchenSehr gelungene Vorstellung! Würde wieder gerne besuchen.
Hofstallgasse 2-4, 5020 Salzburg

Die Große Universitätsaula befindet sich im Gebäude der Alten Universität im Herzen der Salzburger Altstadt, im Furtwänglerpark am Max-Reinhardt-Platz im Festspielbezirk. Die Große Universitätsaula der Universität Salzburg, gegründet 1622 von den Benediktinern, war bereits im 17. und 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Pflegestätten der geistlich-barocken Theaterkultur. Sie wurde im Universitätskomplex 1631 nach dem Modell von Dombaumeister Santino Solari in 24-jähriger Bauzeit als „Aula Maior“ errichtet. Nach ihrer Einweihung 1654 durch Erzbischof Paris Lodron, den Gründer der Universität Salzburg, wurde 1660 ein festes Theater eingebaut. Wolfgang Amadeus Mozart, der Genius Loci Salzburgs, trat hier als Fünfjähriger 1761 im Schuldrama Sigismundus Hungaria Rex (Musik: J. E. Eberlin, Text: P. M. Wimmer) als tanzender Page auf. Am 13. Mai 1767 wurde seine Jugendoper Apollo et Hyacinthus (KV 38) hier uraufgeführt; Mozart spielte dabei selbst am Clavicembalo. 1782 wurde der Theaterbetrieb eingestellt.

Nach mehreren Renovierungen bzw. Umbauten (zuletzt: 2003 bis 2005, Architekten Georg Huber und Karl Meinhart für das neue Eingangsstiegenhaus; Innenbereich nach Plänen von Architekt Franz Fonatsch; Bundesimmobiliengesellschaft als Bauherr, großzügig finanziell unterstützt von den Salzburg-Mäzenen Donald und Jeanne Kahn, Bund und Land Salzburg) wurde sie an Mozarts 249. Geburtstag, am 27. Jänner 2005, feierlich wiedereröffnet – und zwar mit Mozarts Apollo et Hyacinthus.

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