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Konzert 3 - Montforthaus, Montforthaus Feldkirch, Feldkirch

Konzert 3 - Montforthaus

Konzert 3 - Montforthaus, Montforthaus Feldkirch, Feldkirch

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Montforthaus Feldkirch,
Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Kategorie: Konzert

Mit: Gérard Korsten, Rudens Turku, Symphonieorchester Vorarlberg

Konzert 3 - Montforthaus, Montforthaus Feldkirch, Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Beschreibung

PROGRAMM
Karl Bleyle:  ''Flagellantenzug'' op. 9 Sinfonische Dichtung
Max Bruch:  Konzert für Violine und Orchester, Nr. 1 g-Moll op. 26
Peter I. Tschaikowsky:  Auszüge aus den Nussknacker-Suiten, 1 op. 71a und 2 op. 71b


Vor 50 Jahren starb der Komponist Karl Bleyle, geboren 1880 in Feldkirch, wo er seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Sein Vater Wilhelm zählte zu den Industriepionieren: Er baute ein Strickwarenimperium auf, in dessen Mittelpunkt die Herstellung von Matrosenanzüge standen, und expandierte nach Stuttgart, wohin die Familie auch übersiedelte und wo Karl seine Studien am Konservatorium fortsetzte. Schon in jungen Jahren scheute er sich nicht davor, Werke für großes Orchester zu schaffen, seine erste Symphonie wurde 1905 in München uraufgeführt. Zwei Jahre später schrieb er die ­symphonische Dichtung Flagellantenzug über eine durchaus umstrittene christliche Sekte im 13. Jahrhundert.

Vier Jahre arbeitete Max Bruch an seinem 1. Violinkonzert. Er klagte, es sei »eine Arbeit, der ich nicht gewachsen bin«, und auf die Frage, warum er gerade ein Konzert für Geige schreibe, meinte er: »Weil die Geige die Melodie besser singen kann als das Klavier, und die Melodie ist die Seele der Musik.« Genau dies prägt das Konzert romantische Ausdruckskraft statt brillantem Virtuosentum. Die Uraufführung 1868 gestaltete sich zu einem Triumph: »Das Concert fängt an, eine fabelhafte Carriere zu machen«, berichtete Bruch zufrieden. Doch der Triumph entwickelte sich für ihn bald zum Fluch, denn alle anderen seiner Werke standen im Schatten dieses einen grandiosen Konzerts Bruch begann eine wahre Aversion gegen sein eigenes Violinkonzert zu entwickeln.

»Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, wie mit dem Wort Ballettmusik irgendetwas Negatives verbunden sein soll!« So äußerte sich Peter Ilitsch Tschaikowsky über ein Genre, das er selbst zur Hochblüte treiben sollte: Der Nussknacker zählt wohl zu den berühmtesten Werken des Komponisten, der die Anregung dazu durch ein Theaterstück erlangte, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. 1892 fand die Uraufführung im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt und begründete den Weltruhm des Werkes.

Die nächsten Termine

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Montforthaus Feldkirch,
Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Kategorie: Konzert

Mit: Gérard Korsten, Rudens Turku, Symphonieorchester Vorarlberg

Konzert 3 - Montforthaus, Montforthaus Feldkirch, Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Beschreibung

PROGRAMM
Karl Bleyle:  ''Flagellantenzug'' op. 9 Sinfonische Dichtung
Max Bruch:  Konzert für Violine und Orchester, Nr. 1 g-Moll op. 26
Peter I. Tschaikowsky:  Auszüge aus den Nussknacker-Suiten, 1 op. 71a und 2 op. 71b


Vor 50 Jahren starb der Komponist Karl Bleyle, geboren 1880 in Feldkirch, wo er seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Sein Vater Wilhelm zählte zu den Industriepionieren: Er baute ein Strickwarenimperium auf, in dessen Mittelpunkt die Herstellung von Matrosenanzüge standen, und expandierte nach Stuttgart, wohin die Familie auch übersiedelte und wo Karl seine Studien am Konservatorium fortsetzte. Schon in jungen Jahren scheute er sich nicht davor, Werke für großes Orchester zu schaffen, seine erste Symphonie wurde 1905 in München uraufgeführt. Zwei Jahre später schrieb er die ­symphonische Dichtung Flagellantenzug über eine durchaus umstrittene christliche Sekte im 13. Jahrhundert.

Vier Jahre arbeitete Max Bruch an seinem 1. Violinkonzert. Er klagte, es sei »eine Arbeit, der ich nicht gewachsen bin«, und auf die Frage, warum er gerade ein Konzert für Geige schreibe, meinte er: »Weil die Geige die Melodie besser singen kann als das Klavier, und die Melodie ist die Seele der Musik.« Genau dies prägt das Konzert romantische Ausdruckskraft statt brillantem Virtuosentum. Die Uraufführung 1868 gestaltete sich zu einem Triumph: »Das Concert fängt an, eine fabelhafte Carriere zu machen«, berichtete Bruch zufrieden. Doch der Triumph entwickelte sich für ihn bald zum Fluch, denn alle anderen seiner Werke standen im Schatten dieses einen grandiosen Konzerts Bruch begann eine wahre Aversion gegen sein eigenes Violinkonzert zu entwickeln.

»Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, wie mit dem Wort Ballettmusik irgendetwas Negatives verbunden sein soll!« So äußerte sich Peter Ilitsch Tschaikowsky über ein Genre, das er selbst zur Hochblüte treiben sollte: Der Nussknacker zählt wohl zu den berühmtesten Werken des Komponisten, der die Anregung dazu durch ein Theaterstück erlangte, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. 1892 fand die Uraufführung im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt und begründete den Weltruhm des Werkes.
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