Große Universitätsaula

 Große Universitätsaula
4.5(46 Bewertungen)
Annette für Peer GyntUnbedingt anschauen!
Karin für Der gute Mensch von SezuanGroßartige Schauspieler und Musiker, aber eine sehr eigenwillige Regie, mit der ich mich nicht wirklich anfreunden konnte. Dennoch, sehenswert.
Sonja für Wer hat meinen Vater umgebrachtSehr lebendige Inszenierung, die sich auf das Aufweisen der soziologischen Zusammenhänge fokussiert.
Johanna für Peer GyntSchau es Dir an
Michelle für Endstation Sehnsucht
Schwarz für Wer hat meinen Vater umgebrachtEine gute Inszenierung mit vielen verschiedenen Bildern und Facetten die ein wunderbar stimmiges Ganzes ergeben :)))
Open für Der gute Mensch von SezuanIch bin sicherlich kein Theaterwissenschaftler, dennoch erlaube ich mir, das Stück als sehr gelungen zu Bewerten! Die liebevoll lustigen Slapstick Einlagen und Musikstücke ergänzen finde ich eine gelungene Inszenierung. Die Anregungen an das Publikum, sich näher mit Courage und Klassengesellschaft zu beschäftigen begrüße ich nur zu sehr, in einer doch so etwas Polarisierenden Zeit;) Auch das Bühnenbild hat sich, wie ich es sehe der Thematik entsprechend gut eingefügt also alles in allem ein toller Abend!
Annette für Die Merowinger oder Die totale FamilieSehr provokant und zeitlos inszeniert. Leider gegen Ende ein bisschen schwächelnd.
Kata für König Ottokars Glück und EndeErnst aber unterhaltsam 🙂
Elisabeth für Endstation SehnsuchtSteffi Krautz spielt alle anderen an die Wand.
Arno Felix für Don Karlos
Bri für Die rote Zora und ihre BandeAuch für uns Alte ausreichend jugendlich frisch! Bravo!
Simon für Biedermann und die BrandstifterAusgezeichnete Inzenierung, für das Thema des Stückes auch viel zu lachen.
Johann für Biedermann und die BrandstifterTolle Vorstellung und für ein Drama viel gelacht.
Katharina für Die rote Zora und ihre BandeTolles Kinderstück, auch für Erwachsene sehenswert!
Jacqueline für Die rote Zora und ihre BandeTotal authentisch und super abenteuerlustig gestaltet.Das Bühnenbild ist wunderbar kreativ und so vielfältig,es war ein Genuß und reine Freude dabei gewesen zu sein.
jakoba für Don Karlos
Alexandru für Komödie im Dunkeln
Angelika für König Ottokars Glück und EndeGroßartig, befremdlich, witzig sowie skurril, überdreht und doch beeindruckend war „König Ottokars Glück und Ende“ in der Regie von Dušan David Parízek, einem tschechischen Regisseur, der sich auch für das eher karge Bühnenbild verantwortlich zeigte. Der böhmische König Ottokar wird von dem Techechen Karel Dobry gespielt und beeindruckt von der ersten bis zur letzten Sekunde. In seiner goldenen Hose, auf seinem Shirt zeigt sich der zweischwänzige böhmische Löwe, reitet er auf einem echten Pferd auf die Bühne. Sehr präsent, sehr männlich, sehr überheblich - also alles was einen mächtigen König ausmacht. Rudolf von Habsburg wird von dem Schweizer Lukas Holzhausen als umgänglicher, diplomatischer und gutherziger Mensch dargestellt. Er lässt sich gerne „Ruedi“ nennen und gibt sich volksnah unverbindlich. Sein wahres Gesicht zeigt er in der Szene, in der er als gewählter Kaiser des deutschen Reiches Ottokar zwingt, kniend sein Lehen anzunehmen. Was bei Grillparzer sicherlich ein dramatischer Höhepunkt war, kommt hier aufgrund der vorherigen Klamaukszenen nicht gebührend zur Geltung. Insbesondere Rainer Galke als Wiener Bürgermeister sorgt für einige Lacher, wenn er nach dem Spritzwein verlangt. Er ist auch in der Rolle der verschmähten Margarethe von Österreich und als Burggraf von Nürnberg zu sehen, eine tolle Leistung. Thomas Frank ist der steirische Ritter Seyfried Merenberg, der ständig die Seiten wechselt und sich in breitem Steirisch um seinen Vater sorgt. Auf seiner Brust prangt stolz das steirische Wappen und genauso selbstbewusst verhält er sich. Peter Fasching als Zawisch von Rosenberg bleibt seltsam blass; dass ihn nach dem Tod von Ottokar seine Frau Kunigunde heiratet, ist nicht ganz nachvollziehbar ( ich erinnere mich noch gut an Nikolaus Ofczarek in der Rolle!!) Dass Anja Herden in der Rolle der Kunigunde nicht mit ungarischen Akzent redet, ist schade, denn das wäre das I-Tüpfelchen bei all den Sprachen gewesen. Das tschechische „Ahoj“ (hallo), der schweizerische „Ruedi“, der steirischer Dialekt und klares Deutsch war hier zu hören. Übrig bleibt nach der Schlacht im Marchfeld der geschlagene, aber würdige Ottokar, der von Rudolf zwar mit Blut bespritzt, aber doch redlich betrauert wird. Ein interessantes Stück, das für die tschechische Community in Übertiteln übersetzt wurde.
Dr. Nikolaus für Biedermann und die BrandstifterViel Klamauk. Vorstellung könnte gefallen, wenn man auf Klamauk aus ist! Mir liegt diese Art leider nicht. Trotzdem sehr gute Darsteller.
Lukas für Biedermann und die BrandstifterSkurril und bilderreich. Zum Schauen und Staunen gibt es genug. Es fehlt nur irgendwie der große “Knall“ zum Schluss.
Lena für Biedermann und die BrandstifterSehr merkwürdige und verwirrende Inszenierung mit wahnsinnig viel Show, aber dafür fast ohne Tiefgang und vor allem am Ende zieht es sich.
Gerald für König Ottokars Glück und EndeSehr spannende Inszenierung
Kata für Der Kaufmann von VenedigLustig aber bizzar; garantiert für einen erlebnisvollen Abend!
Alexandra für Wien ohne WienerMuß man einfach gesehen haben
Viktoria für GutmenschenEs ist ausgesprochen gut Mitwitz und Charme wird auf gesellschaftliche Probleme Österreichs hingewiesen. Kann ich jedem empfehlen! Muss man meiner Meinung nach gesehen haben.
Magdalena für HöllenangstSchauspielerische Leistung von Herrn Franzmeier, geniale Umsetzung der Rolle
Angelika für MedeaGestern Abend habe ich mir die "Medea" von Franz Grillparzer angeschaut. Anna Badora, die neue Direktorin des Volkstheaters hat Regie geführt und hat einige Szenen aus der Vorgeschichte von Medea dazu gefügt, die die Geschichte verständlicher machen und die der düsteren, aber schönen Prinzessin aus Kolchis in ihrer Erinnerung auftauchen. Dies erscheinen manchmal bewußt kargen, aber aussagekräftigen Bühnenbild (Thilo Reuther) wie in Fenstern. Stefanie Reinsperger spielt, nein sie ist Medea mit all ihrer Vergangenheit und ihren Gefühlen, die so wild und ungehemmt sind. Jason, ihr Gatte wird von Gabor Biedermann verkörpert, der versucht ihr Paroli zu bieten, aber mit ihren vehementen Ausbrüchen nicht zu Rande kommt und lieber Trost bei der schönen Kreusa (Eva Kehrstephan) sucht und mehr wie bereitwillig ihre Nähe sucht. Diese versucht noch am Anfang, Medea "umzuerziehen" , während diese vergeblich versucht , sich den griechischen Gepflogenheiten anzupassen, was ihr aber trotz allem redlichen Bemühen nicht gelingt. Kreon (Günter Franzmeier) steht von Anfang an Medea kritisch gegenüber und kann und will sich nicht mit ihr anfreunden, geschweige ihr mit ihrem Mann Asyl zu gewähren. So kommt es wie es kommen muss, als Medea zu Unrecht des Mordes an Jason Onkel verdächtigt wird, wird sie ausgewiesen und man will ihr nicht einmal ihre Kinder lassen. Wie Stefanie Reinsperger dieses Unglück umsetzt, wie sehr sie leidet, und wie verzweifelt sie sich rächt, das muß man echt gesehen haben, denn so gewaltige Gefühle kann man nicht beschreiben und ich denke, auch Grillparzer hat sich das nicht so vehement vorgestellt.
Gerald für Rechnitz (Der Würgeengel)Nicht ganz leicht zugänglich, aber wenn man sich darauf einlässt sehr spannend, intensiv und ein bisschen - passend zum Thema - verstörend. In Summe jedenfalls sehr sehenswert!
Mario für Rechnitz (Der Würgeengel)Intensiv und aufrüttelnd.
Nina für Rechnitz (Der Würgeengel)intensive, eindringliche inszenierung
Nina für Das Narrenschiffgrossartig - die schlussszene war etwas langatmig
Yvonne für Alles Walzer, alles brenntEin tolles Stück zu einem wichtigen Thema! Sehr gute Besetzung und super Musik - absolut empfehlenswert!!!
Christina für Das MissverständnisAbsolut sehenswert. Nicht verpassen. Hingehen!
Hofstallgasse 2-4, 5020 Salzburg

Die Große Universitätsaula befindet sich im Gebäude der Alten Universität im Herzen der Salzburger Altstadt, im Furtwänglerpark am Max-Reinhardt-Platz im Festspielbezirk. Die Große Universitätsaula der Universität Salzburg, gegründet 1622 von den Benediktinern, war bereits im 17. und 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Pflegestätten der geistlich-barocken Theaterkultur. Sie wurde im Universitätskomplex 1631 nach dem Modell von Dombaumeister Santino Solari in 24-jähriger Bauzeit als „Aula Maior“ errichtet. Nach ihrer Einweihung 1654 durch Erzbischof Paris Lodron, den Gründer der Universität Salzburg, wurde 1660 ein festes Theater eingebaut. Wolfgang Amadeus Mozart, der Genius Loci Salzburgs, trat hier als Fünfjähriger 1761 im Schuldrama Sigismundus Hungaria Rex (Musik: J. E. Eberlin, Text: P. M. Wimmer) als tanzender Page auf. Am 13. Mai 1767 wurde seine Jugendoper Apollo et Hyacinthus (KV 38) hier uraufgeführt; Mozart spielte dabei selbst am Clavicembalo. 1782 wurde der Theaterbetrieb eingestellt.

Nach mehreren Renovierungen bzw. Umbauten (zuletzt: 2003 bis 2005, Architekten Georg Huber und Karl Meinhart für das neue Eingangsstiegenhaus; Innenbereich nach Plänen von Architekt Franz Fonatsch; Bundesimmobiliengesellschaft als Bauherr, großzügig finanziell unterstützt von den Salzburg-Mäzenen Donald und Jeanne Kahn, Bund und Land Salzburg) wurde sie an Mozarts 249. Geburtstag, am 27. Jänner 2005, feierlich wiedereröffnet – und zwar mit Mozarts Apollo et Hyacinthus.

desktop_header

Lade die Ticket Gretchen App kostenlos für Smartphone oder Tablet.

Jetzt App öffnen & Tickets buchen App laden & Tickets buchen