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Aida, Festspielhaus Erl, Erl
Aida, Festspielhaus Erl, Erl

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Erl,
Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Kategorien: Oper, Neu

Mit: Audrey Saint-Gil, Raphael Sigling, Teresa Romano

Aida, Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Beschreibung

Mit Verdis Eröffnungsoper „Aida“ – wir erinnern uns: 1871, Suezkanal, Kairo – präsentieren die Festspiele die erste Neuproduktion des Sommers im Festspielhaus. Auf die „Elefanten“ wird man wohl vergebens warten, zu intim ist in Wirklichkeit Verdis Meisterwerk. Oft verstellt ja der zentrale Triumphmarsch-Prunk den Blick auf die Tragödie dreier junger Menschen, die Spielball von Machtinteresse einer kriegslüsternen älteren Männergeneration religiöser und politischer Führer sind. Die Partitur bedient zwar trompetenstrahlend die repräsentativen großen Tableaus der „Grand Opéra“, bei genauem Hinsehen und genauem Hinhören ist aber erkennbar, dass Verdi hier in zarten Farben das Zerbrechen des naiven Individuums an den Strukturen einer korrupten Vätergeneration komponiert. Mit Audrey Saint-Gil, Daniela Kerck und Andrea Schmidt-Futterer tritt ein unkonventionelles Leitungsteam an, das bei seinem Debüt in Erl auch diesen Aspekt der Partitur umsetzen wird.
"Unter all den monumentalen Staatsaktionen und der ägyptischen Postkartenidylle entdeckt man in Verdis drittletzter Oper Aida eine sehr fein gezeichnete Seelenlandschaft dreier Individuen, die in einer fatalen Dreiecks-Beziehung miteinander verwoben sind. ​ Aida, bewacht und entmündigt, ist als Sklavin in einem totalitären theokratischen Staat ihrer Individualität beraubt und sehnt sich nach ihrer Heimat und Liebe. Diese findet sie bei Radames, dem Verlobten der selbstbewussten Königstochter Amneris. Der verliebte Soldat, für eine glanzvolle Karriere auserwählt, hofft nach einem Sieg gegen Aidas Volk, dass die Welt eine bessere wird. Doch die Macht des Systems und der gegenseitige Verrat ist vernichtend für die drei Liebenden, die Leidenschaft wird zur Selbstzerstörung und führt in die Resignation. Verdis Oper weist keinen Ausweg, nur einen Schatten von Utopie lässt sich in pace wiederfinden. So entsteht im Laufe des Abends ein Bild der totalen Repression, das umso bedrückender auf uns wirkt, als es eine geringe Distanz zur Gegenwart aufweist."


Beneath all the monumental actions of state and idyllic Egyptian scenes on postcards, Verdi’s opera Aida conceals a very finely drawn emotional landscape of three individuals who are intertwined with each other in a fatal triangular relationship. Aida, guarded as a slave and with no rights of her own, is in a totalitarian theocratic state and robbed of her individuality. She longs for her homeland and love. She finds this in Radames, the fiancé of the self-assured princess Amneris. The soldier in love, chosen for a brilliant career hopes after a victory over Aida’s people that the world will be better. Yet the power of the system and mutual treachery is disastrous for the three lovers; passion becomes self-destruction and leads to resignation. Verdi’s opera presents no solution, only a shadow of Utopia can be found in peace. During the course of the evening a picture of total repression evolves that has all the more oppressive impact on us because it is only a short distance away from the present.

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Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Erl,
Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Kategorien: Oper, Neu

Mit: Audrey Saint-Gil, Raphael Sigling, Teresa Romano

Aida, Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Beschreibung

Mit Verdis Eröffnungsoper „Aida“ – wir erinnern uns: 1871, Suezkanal, Kairo – präsentieren die Festspiele die erste Neuproduktion des Sommers im Festspielhaus. Auf die „Elefanten“ wird man wohl vergebens warten, zu intim ist in Wirklichkeit Verdis Meisterwerk. Oft verstellt ja der zentrale Triumphmarsch-Prunk den Blick auf die Tragödie dreier junger Menschen, die Spielball von Machtinteresse einer kriegslüsternen älteren Männergeneration religiöser und politischer Führer sind. Die Partitur bedient zwar trompetenstrahlend die repräsentativen großen Tableaus der „Grand Opéra“, bei genauem Hinsehen und genauem Hinhören ist aber erkennbar, dass Verdi hier in zarten Farben das Zerbrechen des naiven Individuums an den Strukturen einer korrupten Vätergeneration komponiert. Mit Audrey Saint-Gil, Daniela Kerck und Andrea Schmidt-Futterer tritt ein unkonventionelles Leitungsteam an, das bei seinem Debüt in Erl auch diesen Aspekt der Partitur umsetzen wird.
"Unter all den monumentalen Staatsaktionen und der ägyptischen Postkartenidylle entdeckt man in Verdis drittletzter Oper Aida eine sehr fein gezeichnete Seelenlandschaft dreier Individuen, die in einer fatalen Dreiecks-Beziehung miteinander verwoben sind. ​ Aida, bewacht und entmündigt, ist als Sklavin in einem totalitären theokratischen Staat ihrer Individualität beraubt und sehnt sich nach ihrer Heimat und Liebe. Diese findet sie bei Radames, dem Verlobten der selbstbewussten Königstochter Amneris. Der verliebte Soldat, für eine glanzvolle Karriere auserwählt, hofft nach einem Sieg gegen Aidas Volk, dass die Welt eine bessere wird. Doch die Macht des Systems und der gegenseitige Verrat ist vernichtend für die drei Liebenden, die Leidenschaft wird zur Selbstzerstörung und führt in die Resignation. Verdis Oper weist keinen Ausweg, nur einen Schatten von Utopie lässt sich in pace wiederfinden. So entsteht im Laufe des Abends ein Bild der totalen Repression, das umso bedrückender auf uns wirkt, als es eine geringe Distanz zur Gegenwart aufweist."


Beneath all the monumental actions of state and idyllic Egyptian scenes on postcards, Verdi’s opera Aida conceals a very finely drawn emotional landscape of three individuals who are intertwined with each other in a fatal triangular relationship. Aida, guarded as a slave and with no rights of her own, is in a totalitarian theocratic state and robbed of her individuality. She longs for her homeland and love. She finds this in Radames, the fiancé of the self-assured princess Amneris. The soldier in love, chosen for a brilliant career hopes after a victory over Aida’s people that the world will be better. Yet the power of the system and mutual treachery is disastrous for the three lovers; passion becomes self-destruction and leads to resignation. Verdi’s opera presents no solution, only a shadow of Utopia can be found in peace. During the course of the evening a picture of total repression evolves that has all the more oppressive impact on us because it is only a short distance away from the present.

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