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Abschlusskonzert, Festspielhaus Erl, Erl
Zwischen Leben und Tod - Extremsituationen des Menschseins

Abschlusskonzert

Abschlusskonzert, Festspielhaus Erl, Erl

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Erl,
Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Kategorie: Konzert


Abschlusskonzert, Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Beschreibung

PROGRAMM:
RICHARD STRAUSS (1864 – 1949)

Tod und Verklärung op. 24 TrV 158
Largo - Allegro molto agitato – Moderato  

GUSTAV MAHLER
(1860 – 1911)
Lieder eines fahrenden Gesellen
1. Wenn mein Schatz Hochzeit macht
2. Ging heut’ morgen über’s Feld
3. Ich hab’ ein glühend Messer
4. Die zwei blauen Augen von meinem Schatz  

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906 – 1975)

Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 54
1. Largo
2. Allegro
3. Presto


Zwischen Leben und Tod
Extremsituationen des Menschseins  

Die unglückliche Liebe zu einer Sopranistin verarbeitet Gustav Mahler in den „Liedern eines fahrenden Gesellen“. Seinen ersten, aber wohl persönlichsten Liederzyklus schreibt der 24jährige Kapellmeister für seine Angebetete - seine Traumwelt und Sehnsüchte werden der bitteren Realität gegenübergestellt.   Ebenso jung ist Richard Strauss, als er seine Sinfonische Dichtung „Tod und Verklärung“ komponiert.  Allerdings schildert sie kein tatsächliches Erlebnis, sondern sie ist ein reines  Fantasieprodukt. Mit schillernden Orchesterfarben illustriert er die Todesstunde eines Künstlers, seine freundlichen Träume, die grässlichen Schmerzen, bis er im ewigen Weltenraum seine Verklärung findet.  

Ganz real hingegen musste Dmitri Schostakowitsch ständig um sein Überleben kämpfen, der sowjetische Diktator Josef Stalin selbst beobachtete ihn in der Zeit rücksichtsloser politischer Säuberungen. Die Angst war Schostakowitschs ständiger Begleiter, einige seiner Freunde wurden verschleppt und auch umgebracht. In seiner Musik versucht er formal die Anforderungen des Regimes umzusetzen, aber hinter der Fassade sind seine Anklagen gegen die Diktatur deutlich hörbar. Die 6. Sinfonie beginnt mit einem ungewöhnlich ausgedehnten Largo, eine Musik, die um sich selbst kreist – ein Bild der inneren Verlorenheit des Künstlers und der Hoffnungslosigkeit eines Volkes? Und unter der scherzhaften Oberfläche der letzten beiden Sätze lauert offensichtlich eine gespenstische Groteske. Vom Publikum wurde diese Sinfonie jedenfalls sofort begeistert aufgenommen.

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Erl,
Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Kategorie: Konzert


Abschlusskonzert, Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Beschreibung

PROGRAMM:
RICHARD STRAUSS (1864 – 1949)

Tod und Verklärung op. 24 TrV 158
Largo - Allegro molto agitato – Moderato  

GUSTAV MAHLER
(1860 – 1911)
Lieder eines fahrenden Gesellen
1. Wenn mein Schatz Hochzeit macht
2. Ging heut’ morgen über’s Feld
3. Ich hab’ ein glühend Messer
4. Die zwei blauen Augen von meinem Schatz  

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906 – 1975)

Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 54
1. Largo
2. Allegro
3. Presto


Zwischen Leben und Tod
Extremsituationen des Menschseins  

Die unglückliche Liebe zu einer Sopranistin verarbeitet Gustav Mahler in den „Liedern eines fahrenden Gesellen“. Seinen ersten, aber wohl persönlichsten Liederzyklus schreibt der 24jährige Kapellmeister für seine Angebetete - seine Traumwelt und Sehnsüchte werden der bitteren Realität gegenübergestellt.   Ebenso jung ist Richard Strauss, als er seine Sinfonische Dichtung „Tod und Verklärung“ komponiert.  Allerdings schildert sie kein tatsächliches Erlebnis, sondern sie ist ein reines  Fantasieprodukt. Mit schillernden Orchesterfarben illustriert er die Todesstunde eines Künstlers, seine freundlichen Träume, die grässlichen Schmerzen, bis er im ewigen Weltenraum seine Verklärung findet.  

Ganz real hingegen musste Dmitri Schostakowitsch ständig um sein Überleben kämpfen, der sowjetische Diktator Josef Stalin selbst beobachtete ihn in der Zeit rücksichtsloser politischer Säuberungen. Die Angst war Schostakowitschs ständiger Begleiter, einige seiner Freunde wurden verschleppt und auch umgebracht. In seiner Musik versucht er formal die Anforderungen des Regimes umzusetzen, aber hinter der Fassade sind seine Anklagen gegen die Diktatur deutlich hörbar. Die 6. Sinfonie beginnt mit einem ungewöhnlich ausgedehnten Largo, eine Musik, die um sich selbst kreist – ein Bild der inneren Verlorenheit des Künstlers und der Hoffnungslosigkeit eines Volkes? Und unter der scherzhaften Oberfläche der letzten beiden Sätze lauert offensichtlich eine gespenstische Groteske. Vom Publikum wurde diese Sinfonie jedenfalls sofort begeistert aufgenommen.

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