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Simon Boccanegra, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Wien
Giuseppe Verdi

Simon Boccanegra

Simon Boccanegra, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Wiener Staatsoper, Großes Haus,
Opernring 2, 1010 Wien

Kategorie: Oper

Mit: Plácido Domingo, Günther Groissböck, Najmiddin Mavlyanov, Hibla Gerzmava


Simon Boccanegra, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Opernring 2, 1010 Wien

Beschreibung

Populismus, Ämterschacher, das Voranstellen des Partei­wohls vor das Gemeinwohl, aus privatem Machtkalkül eingegangene politische Bündnisse, die Beeinflussbarkeit einer wankelmütigen Menge – die in »Simon Bocca­negra« durchdeklinierten Themen könnten aktueller nicht sein. Musikalisch zählt Giuseppe Verdis rund 25 Jahre nach der Uraufführung radikal umgearbeitete und 1881 neu vorgestellte Oper zu seinen großen, reifen Spätwerken. Um der vielschichtigen, um Gerechtigkeit und Ausgleich bemühten Titelfigur gewachsen zu sein, bedarf es einer charismatischen Bühnenpersönlichkeit und künstlerischen Autorität: 2009 hat Plácido Domingo, gewissermaßen emblematisch für seine Spätphase, Simon Boccanegra als erste Baritonrolle erfolgreich in sein Repertoire aufgenommen. Mit ihr wird er gleich zu Beginn der Spielzeit an die Wiener Staatsoper zurückkehren. Seinen politischen wie privaten Widersacher Fiesco singt der aus Österreich stammende Bass Günther Groissböck, der mit dieser ebenfalls bedeutenden Verdi-Partie ein Wiener und zugleich internationales Rollendebüt geben wird.

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Wiener Staatsoper, Großes Haus,
Opernring 2, 1010 Wien

Kategorie: Oper

Mit: Plácido Domingo, Günther Groissböck, Najmiddin Mavlyanov, Hibla Gerzmava


Simon Boccanegra, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Opernring 2, 1010 Wien

Beschreibung

Populismus, Ämterschacher, das Voranstellen des Partei­wohls vor das Gemeinwohl, aus privatem Machtkalkül eingegangene politische Bündnisse, die Beeinflussbarkeit einer wankelmütigen Menge – die in »Simon Bocca­negra« durchdeklinierten Themen könnten aktueller nicht sein. Musikalisch zählt Giuseppe Verdis rund 25 Jahre nach der Uraufführung radikal umgearbeitete und 1881 neu vorgestellte Oper zu seinen großen, reifen Spätwerken. Um der vielschichtigen, um Gerechtigkeit und Ausgleich bemühten Titelfigur gewachsen zu sein, bedarf es einer charismatischen Bühnenpersönlichkeit und künstlerischen Autorität: 2009 hat Plácido Domingo, gewissermaßen emblematisch für seine Spätphase, Simon Boccanegra als erste Baritonrolle erfolgreich in sein Repertoire aufgenommen. Mit ihr wird er gleich zu Beginn der Spielzeit an die Wiener Staatsoper zurückkehren. Seinen politischen wie privaten Widersacher Fiesco singt der aus Österreich stammende Bass Günther Groissböck, der mit dieser ebenfalls bedeutenden Verdi-Partie ein Wiener und zugleich internationales Rollendebüt geben wird.

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