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Der Bockerer, Theater in der Josefstadt, Wien
Ulrich Becher und Peter Preses

Der Bockerer

Der Bockerer, Theater in der Josefstadt, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Theater in der Josefstadt,
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Kategorien: Schauspiel, Neu

Mit: Johannes Krisch, Ulli Maier, Tobias Reinthaller, Stephan Müller


Der Bockerer, Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Beschreibung

Karli, hast du schon den Kopf des Führers in die Auslag geben? Mir ham doch den Schweinskopf in der Auslag. Was brauchn mir denn den Kopf des Führers?
Ulrich Becher/Peter Preses

Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich beginnt sich auch das Leben des einfachen Fleischhauers Karl Bockerer markant zu verändern. Während seine Familie sich vom Nationalsozialismus begeistern lässt, begibt sich Bockerers jüdischer Freund und Tarockpartner Rosenblatt ins Exil. Ein anderer Tarockpartner, der pensionierte Postoffizial Hatzinger, hegt zwar keinerlei Sympathien für die Nazis, passt sich aber doch lieber den neuen politischen Gegebenheiten an. Ganz anders fällt Bockerers Reaktion aus. Er trotzt den Nationalsozialisten und demaskiert schlagfertig deren Ideologie. Dabei ist er alles andere als ein Widerstandskämpfer – er ist ein Mensch mit Herz, der in der Zeit der Barbarei auf Humanität pocht.

Die Sehnsucht nach einem "positiven Helden" war nach 1945 groß. Das kongeniale Autorenduo Becher/Preses schuf mit dem Bockerer die ideale Identifikationsfigur. "Dieser Bockerer erscheint als Inkarnation des‚ echten Wieners vom Grund’. Er wahrt einerseits Züge jener damals nur noch als Utopie denkbaren, vielgerühmten 'Wiener Gemütlichkeit' des 'kleinen Mannes' und definiert andererseits in seinem Verhalten ein Wienertum, wie man sich im Österreich von 1945 den 'echt en Wiener' der unmittelbaren Vergangenheit wohl gewünscht hätte, aber jedenfalls für die Zukunft wünschen konnte."
(Hilde Haider-Pregler)

Die Figur des Bockerer ist untrennbar mit den Namen großer österreichischer Schauspieler verbunden. Nun übernimmt Johannes Krisch die Titelrolle und setzt nach  „Einen Jux will er sich machen“seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseur Stephan Müller fort.

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Theater in der Josefstadt,
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Kategorien: Schauspiel, Neu

Mit: Johannes Krisch, Ulli Maier, Tobias Reinthaller, Stephan Müller


Der Bockerer, Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Beschreibung

Karli, hast du schon den Kopf des Führers in die Auslag geben? Mir ham doch den Schweinskopf in der Auslag. Was brauchn mir denn den Kopf des Führers?
Ulrich Becher/Peter Preses

Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich beginnt sich auch das Leben des einfachen Fleischhauers Karl Bockerer markant zu verändern. Während seine Familie sich vom Nationalsozialismus begeistern lässt, begibt sich Bockerers jüdischer Freund und Tarockpartner Rosenblatt ins Exil. Ein anderer Tarockpartner, der pensionierte Postoffizial Hatzinger, hegt zwar keinerlei Sympathien für die Nazis, passt sich aber doch lieber den neuen politischen Gegebenheiten an. Ganz anders fällt Bockerers Reaktion aus. Er trotzt den Nationalsozialisten und demaskiert schlagfertig deren Ideologie. Dabei ist er alles andere als ein Widerstandskämpfer – er ist ein Mensch mit Herz, der in der Zeit der Barbarei auf Humanität pocht.

Die Sehnsucht nach einem "positiven Helden" war nach 1945 groß. Das kongeniale Autorenduo Becher/Preses schuf mit dem Bockerer die ideale Identifikationsfigur. "Dieser Bockerer erscheint als Inkarnation des‚ echten Wieners vom Grund’. Er wahrt einerseits Züge jener damals nur noch als Utopie denkbaren, vielgerühmten 'Wiener Gemütlichkeit' des 'kleinen Mannes' und definiert andererseits in seinem Verhalten ein Wienertum, wie man sich im Österreich von 1945 den 'echt en Wiener' der unmittelbaren Vergangenheit wohl gewünscht hätte, aber jedenfalls für die Zukunft wünschen konnte."
(Hilde Haider-Pregler)

Die Figur des Bockerer ist untrennbar mit den Namen großer österreichischer Schauspieler verbunden. Nun übernimmt Johannes Krisch die Titelrolle und setzt nach  „Einen Jux will er sich machen“seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseur Stephan Müller fort.

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