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Konzert 5 | Bregenz, Festspielhaus Bregenz, Bregenz

Konzert 5 | Bregenz

Konzert 5 | Bregenz, Festspielhaus Bregenz, Bregenz

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Bregenz,
Platz der Wr. Symphoniker 1, 6900 Bregenz

Kategorie: Konzert

Mit: Heinz Ferlesch, Vera-Lotte Boecker, Patricia Nolz, Benjamin Bruns, Florian Boesch, Wiener Singakademie


Konzert 5 | Bregenz, Festspielhaus Bregenz, Platz der Wr. Symphoniker 1, 6900 Bregenz

Beschreibung

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy
Paulus op. 36

Am 11. März 1829 gelang Felix Mendelssohn Bartholdy mit der Aufführung der Matthäuspassion die Einleitung der großen Bach-Renaissance. Sein erstes Oratorium Paulus entstand unter dem Eindruck dieser bedeutenden Wiederaufführung und war ein folgenreiches Werk für seine ­Karriere: Bald nach der Uraufführung am 22. Mai 1836 machte es ihn schlagartig international berühmt. In eineinhalb Jahren wurde es mehr als fünfzig Mal in verschiedenen Städten Europas aufgeführt.

Den Auftrag zur Komposition erhielt Mendelssohn 21-jährig vom Leiter des Frankfurter Cäcilienvereins Johann Nikolaus Schelble. Seinem Bruder Paul ließ er wenig später ausrichten, er habe »den Auftrag auf ein ­Oratorium, das den Titel seines Namensvetters, des Apostels, führen wird, und in dem eine Predigt vorkommen soll.« Für das Libretto hatte er genaue Vorstellungen: »Der Gegenstand soll der Apostel Paulus sein, im ersten Theil, die Steinigung Stephani und die Verfolgung, im 2ten Theil: die Bekehrung, im 3ten das christliche Leben und Predigen und entweder der Märtyrertod, oder der Abschied von der Gemeinde«. Die endgültige Textfassung stellte Mendelssohn in stetigem Austausch mit seinem Jugendfreund und Theologen Julius Schubring im Laufe des Kompositionsprozesses zusammen, der sich vom Frühjahr 1834 bis in den April 1836 zog. Besonders großes Interesse an der Entstehung des Paulus hatte Mendelssohns Vater. Denn auch im Hinblick auf die Familiengeschichte war es ein Schlüsselwerk: Das Kernthema – die christliche Bekehrung des Saulus zum Paulus – besaß für die Familie Mendelssohn symbolische Qualität: Es war gewisser­maßen eine Analogie zu ihrem Leben als jüdische Christen – waren die Kinder doch auf Wunsch des Vaters protestantisch getauft worden und die Eltern zum Christentum konvertiert. Als Abraham ­Mendelssohn 1835 verstarb, hatte der junge Komponist es umso eiliger, das Werk abzuschließen: »Mir ists, als müsste ich nun alles anwenden, um den Paulus so gut als möglich zu vollenden, und mir dann denken, er nähme Theil daran.«

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Bregenz,
Platz der Wr. Symphoniker 1, 6900 Bregenz

Kategorie: Konzert

Mit: Heinz Ferlesch, Vera-Lotte Boecker, Patricia Nolz, Benjamin Bruns, Florian Boesch, Wiener Singakademie


Konzert 5 | Bregenz, Festspielhaus Bregenz, Platz der Wr. Symphoniker 1, 6900 Bregenz

Beschreibung

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy
Paulus op. 36

Am 11. März 1829 gelang Felix Mendelssohn Bartholdy mit der Aufführung der Matthäuspassion die Einleitung der großen Bach-Renaissance. Sein erstes Oratorium Paulus entstand unter dem Eindruck dieser bedeutenden Wiederaufführung und war ein folgenreiches Werk für seine ­Karriere: Bald nach der Uraufführung am 22. Mai 1836 machte es ihn schlagartig international berühmt. In eineinhalb Jahren wurde es mehr als fünfzig Mal in verschiedenen Städten Europas aufgeführt.

Den Auftrag zur Komposition erhielt Mendelssohn 21-jährig vom Leiter des Frankfurter Cäcilienvereins Johann Nikolaus Schelble. Seinem Bruder Paul ließ er wenig später ausrichten, er habe »den Auftrag auf ein ­Oratorium, das den Titel seines Namensvetters, des Apostels, führen wird, und in dem eine Predigt vorkommen soll.« Für das Libretto hatte er genaue Vorstellungen: »Der Gegenstand soll der Apostel Paulus sein, im ersten Theil, die Steinigung Stephani und die Verfolgung, im 2ten Theil: die Bekehrung, im 3ten das christliche Leben und Predigen und entweder der Märtyrertod, oder der Abschied von der Gemeinde«. Die endgültige Textfassung stellte Mendelssohn in stetigem Austausch mit seinem Jugendfreund und Theologen Julius Schubring im Laufe des Kompositionsprozesses zusammen, der sich vom Frühjahr 1834 bis in den April 1836 zog. Besonders großes Interesse an der Entstehung des Paulus hatte Mendelssohns Vater. Denn auch im Hinblick auf die Familiengeschichte war es ein Schlüsselwerk: Das Kernthema – die christliche Bekehrung des Saulus zum Paulus – besaß für die Familie Mendelssohn symbolische Qualität: Es war gewisser­maßen eine Analogie zu ihrem Leben als jüdische Christen – waren die Kinder doch auf Wunsch des Vaters protestantisch getauft worden und die Eltern zum Christentum konvertiert. Als Abraham ­Mendelssohn 1835 verstarb, hatte der junge Komponist es umso eiliger, das Werk abzuschließen: »Mir ists, als müsste ich nun alles anwenden, um den Paulus so gut als möglich zu vollenden, und mir dann denken, er nähme Theil daran.«

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