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L'Incoronazione di Poppea, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Wien
Claudio Monteverdi

L'Incoronazione di Poppea

L'Incoronazione di Poppea, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Wiener Staatsoper, Großes Haus,
Opernring 2, 1010 Wien

Kategorien: Neu, Oper

Mit: Kate Lindsey, Slávka Zámečníková, Xavier Sabata, Willard White


L'Incoronazione di Poppea, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Opernring 2, 1010 Wien

Beschreibung

Amor vincit omnia – die Liebe besiegt alles: diesen Beweis will Amor antreten und fährt damit den Allegorien des Glücks und der Tugend, die um die Vorherrschaft streiten, in die Parade. Als Protagonisten seiner Versuchsanordnung hat er sich den mit Ottavia vermählten Kaiser Nero ausgesucht. Noch am gleichen Tag will er dessen Mätresse Poppea zur römischen Kaiserin machen. Wie sich das in den nun folgenden drei Akten der Opera musicale »L’incoronazione di Poppea« zuträgt, hat mit einem weltentrückten Disput antiker Gottheiten allerdings ganz und gar nichts zu tun. Mit einer Musik von überirdischer Schönheit, großer emotionaler Intensität, aber auch voller Komik und bitterem Spott führt uns Claudio Monteverdi vielmehr direkt hinein in ein Geflecht von Machtspielen, Verschwörungen, Skrupellosigkeiten, Enttäuschungen, Liebesschwüren und Morden. Der am dekadenten Hof Neros in den Suizid getriebene Philosoph Seneca wird zum Symbol des Bankrotts einer ganzen Gesellschaft. Am Ende ist es nicht die Liebe, die siegt, sondern sind es die Intrige, der Ehrgeiz, die Verführung und die Verführbarkeit. Die in den »Annalen« des Römers Tacitus überlieferte Dreiecks-Geschichte von Nero, Ottavia und Poppea wählte der venezianische Freidenker Giovanni Francesco Busenello als Grundlage seines Librettos für Monteverdis 1642 in Venedig uraufgeführte letzte Oper. Als maestro di capella von San Marco hatte dieser nicht nur den prestigeträchtigsten musikalischen Posten inne, den die katholische Welt außerhalb Roms vergab, sondern der darstellenden Kunst ein musikalisches Theater geschenkt, das auch heute noch unerhört, ja revolutionär umwerfend ist. 
Seit der Uraufführung seiner ersten Oper »L’Orfeo« 1607 am Hof der Gonzagas in Mantua gilt Monteverdi als Begründer des neuzeitlichen Operntheaters und eines eng an die Diktion der Sprache angelehnten Singens, das unser Ohr und damit unsere Gefühle in einer der Vokalmusik bis dato unbekannten Intensität berührt. Darüber hinausgehend wagten die beiden Autoren in ihrer »L’incoronazione di Poppea« etwas auf der Opernbühne noch nie Dagewesenes: Mit der Darstellung historisch verbürgter Persönlichkeiten haben die Götter ihre Macht eingebüßt und liefern nur mehr den Rahmen für ein shakespearenahes Welttheater zwischen Tragödie und Komödie, das den Menschen mit all seinen Leidenschaften, Besessenheiten, Sehnsüchten und Abgründen ins Zentrum rückt. Der sezierenden, auf moralische Wertung verzichtenden Distanz, mit der Busenello auf seine Figuren blickt, antwortet Monteverdi mit einer Musik von differenzierter Menschlichkeit, in der Gewalt, Begehren und Seelennot Klang werden. 


Spielstätte und Infos

Spielstätte: Wiener Staatsoper, Großes Haus,
Opernring 2, 1010 Wien

Kategorien: Neu, Oper

Mit: Kate Lindsey, Slávka Zámečníková, Xavier Sabata, Willard White


L'Incoronazione di Poppea, Wiener Staatsoper, Großes Haus, Opernring 2, 1010 Wien

Beschreibung

Amor vincit omnia – die Liebe besiegt alles: diesen Beweis will Amor antreten und fährt damit den Allegorien des Glücks und der Tugend, die um die Vorherrschaft streiten, in die Parade. Als Protagonisten seiner Versuchsanordnung hat er sich den mit Ottavia vermählten Kaiser Nero ausgesucht. Noch am gleichen Tag will er dessen Mätresse Poppea zur römischen Kaiserin machen. Wie sich das in den nun folgenden drei Akten der Opera musicale »L’incoronazione di Poppea« zuträgt, hat mit einem weltentrückten Disput antiker Gottheiten allerdings ganz und gar nichts zu tun. Mit einer Musik von überirdischer Schönheit, großer emotionaler Intensität, aber auch voller Komik und bitterem Spott führt uns Claudio Monteverdi vielmehr direkt hinein in ein Geflecht von Machtspielen, Verschwörungen, Skrupellosigkeiten, Enttäuschungen, Liebesschwüren und Morden. Der am dekadenten Hof Neros in den Suizid getriebene Philosoph Seneca wird zum Symbol des Bankrotts einer ganzen Gesellschaft. Am Ende ist es nicht die Liebe, die siegt, sondern sind es die Intrige, der Ehrgeiz, die Verführung und die Verführbarkeit. Die in den »Annalen« des Römers Tacitus überlieferte Dreiecks-Geschichte von Nero, Ottavia und Poppea wählte der venezianische Freidenker Giovanni Francesco Busenello als Grundlage seines Librettos für Monteverdis 1642 in Venedig uraufgeführte letzte Oper. Als maestro di capella von San Marco hatte dieser nicht nur den prestigeträchtigsten musikalischen Posten inne, den die katholische Welt außerhalb Roms vergab, sondern der darstellenden Kunst ein musikalisches Theater geschenkt, das auch heute noch unerhört, ja revolutionär umwerfend ist. 
Seit der Uraufführung seiner ersten Oper »L’Orfeo« 1607 am Hof der Gonzagas in Mantua gilt Monteverdi als Begründer des neuzeitlichen Operntheaters und eines eng an die Diktion der Sprache angelehnten Singens, das unser Ohr und damit unsere Gefühle in einer der Vokalmusik bis dato unbekannten Intensität berührt. Darüber hinausgehend wagten die beiden Autoren in ihrer »L’incoronazione di Poppea« etwas auf der Opernbühne noch nie Dagewesenes: Mit der Darstellung historisch verbürgter Persönlichkeiten haben die Götter ihre Macht eingebüßt und liefern nur mehr den Rahmen für ein shakespearenahes Welttheater zwischen Tragödie und Komödie, das den Menschen mit all seinen Leidenschaften, Besessenheiten, Sehnsüchten und Abgründen ins Zentrum rückt. Der sezierenden, auf moralische Wertung verzichtenden Distanz, mit der Busenello auf seine Figuren blickt, antwortet Monteverdi mit einer Musik von differenzierter Menschlichkeit, in der Gewalt, Begehren und Seelennot Klang werden. 


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