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Professor Bernhardi, Theater in der Josefstadt, Wien

Professor Bernhardi

Ein großartiger Abend, eine fulminante Ensembleleistung.
KURIER

Professor Bernhardi, Theater in der Josefstadt, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Theater in der Josefstadt,
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Kategorien: Schauspiel, Für Ausdauernde, Kritiker empfehlen, Klassiker, Weltbekannt

Mit: Herbert Föttinger, Florian Teichtmeister, André Pohl, Janusz Kica

Professor Bernhardi, Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Beschreibung

Bin ich etwa auch ein Antisemit?
Ich, der ich immer mindestens einen jüdischen
Assistenten habe? Gegenüber anständigen Juden gibt
es keinen Antisemitismus.

Filitz

Wenn auch die Bedenken, die gegen die Aufführung des Werkes vom Standpunkte der Wahrung religiöser Gefühle der Bevölkerung vorliegen, durch Striche oder Änderung einiger Textstellen immerhin beseitigt werden könnten, so stellt doch das Bühnenwerk schon in seinem gesamten Aufbau durch das Zusammenwirken der zur Beleuchtung unseres öffentlichen Lebens gebrachten Episoden österreichische staatliche Einrichtungen unter vielfacher Entstellung hierländischer Zustände in einer so herabsetzenden Weise dar, dass seine Aufführung auf einer "inländischen Bühne" wegen der zu wahrenden öffentlichen Interessen nicht zugelassen werden kann. Dem gegenüber kann für die Frage der Aufführung des Bühnenwerkes dessen literarische Bedeutung nicht als entscheidend ins Gewicht fallen.
„Aus dem Aufführungsverbot, Jänner 1913“

Dem Dichter ist es nicht um eine politische Komödie zu tun. Er will uns Menschen und Zustände oder besser bestimmte Menschen in bestimmten Zuständen zeigen und da er nicht außerhalb der Zeit und des Raumes lebt, so zeigt er uns österreichische Menschen in österreichischen Zuständen. Er kann nichts dafür, dass die Menschen und die Zustände so sind.
„Arbeiter Zeitung, Februar 1913“

Dass meine neue Komödie Professor Bernhardi Sie so lebhaft interessiert hat, ist mir sehr lieb. Es ist über dieses Stück gar viel herumgeredet und herumgeschwätzt, und auch Sie, sind über die Entstehungsgeschichte meines Stückes nicht ganz richtig informiert worden. Die Komödie behandelt nicht eigentlich "ein Lebensschicksal, wie es mein Vater erfahren hat", der Inhalt ist vielmehr frei erfunden. Mein Vater hat wohl seinerzeit, mit Freunden zusammen, ein Krankeninstitut in der Art des Elisabethinums gegründet, aber wenn sein Ausscheiden vielleicht auch dem Einen oder dem Andern nicht unangenehm gewesen wäre, er ist keineswegs "hinausintrigiert" worden, ja, ist sogar als Direktor des Instituts am 2. Mai 1893 gestorben. Meine Komödie hat keine andere Wahrheit als die, dass sich die Handlung genauso, wie ich sie erfunden habe, zugetragen haben könnte, – zum mindesten in Wien zu Ende des vorigen Jahrhunderts.
„Arthur Schnitzler an Georg Brandes, Februar 1913“

Die nächsten Termine

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Spielstätte und Infos

Spielstätte: Theater in der Josefstadt,
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Kategorien: Schauspiel, Für Ausdauernde, Kritiker empfehlen, Klassiker, Weltbekannt

Mit: Herbert Föttinger, Florian Teichtmeister, André Pohl, Janusz Kica

Professor Bernhardi, Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Beschreibung

Bin ich etwa auch ein Antisemit?
Ich, der ich immer mindestens einen jüdischen
Assistenten habe? Gegenüber anständigen Juden gibt
es keinen Antisemitismus.

Filitz

Wenn auch die Bedenken, die gegen die Aufführung des Werkes vom Standpunkte der Wahrung religiöser Gefühle der Bevölkerung vorliegen, durch Striche oder Änderung einiger Textstellen immerhin beseitigt werden könnten, so stellt doch das Bühnenwerk schon in seinem gesamten Aufbau durch das Zusammenwirken der zur Beleuchtung unseres öffentlichen Lebens gebrachten Episoden österreichische staatliche Einrichtungen unter vielfacher Entstellung hierländischer Zustände in einer so herabsetzenden Weise dar, dass seine Aufführung auf einer "inländischen Bühne" wegen der zu wahrenden öffentlichen Interessen nicht zugelassen werden kann. Dem gegenüber kann für die Frage der Aufführung des Bühnenwerkes dessen literarische Bedeutung nicht als entscheidend ins Gewicht fallen.
„Aus dem Aufführungsverbot, Jänner 1913“

Dem Dichter ist es nicht um eine politische Komödie zu tun. Er will uns Menschen und Zustände oder besser bestimmte Menschen in bestimmten Zuständen zeigen und da er nicht außerhalb der Zeit und des Raumes lebt, so zeigt er uns österreichische Menschen in österreichischen Zuständen. Er kann nichts dafür, dass die Menschen und die Zustände so sind.
„Arbeiter Zeitung, Februar 1913“

Dass meine neue Komödie Professor Bernhardi Sie so lebhaft interessiert hat, ist mir sehr lieb. Es ist über dieses Stück gar viel herumgeredet und herumgeschwätzt, und auch Sie, sind über die Entstehungsgeschichte meines Stückes nicht ganz richtig informiert worden. Die Komödie behandelt nicht eigentlich "ein Lebensschicksal, wie es mein Vater erfahren hat", der Inhalt ist vielmehr frei erfunden. Mein Vater hat wohl seinerzeit, mit Freunden zusammen, ein Krankeninstitut in der Art des Elisabethinums gegründet, aber wenn sein Ausscheiden vielleicht auch dem Einen oder dem Andern nicht unangenehm gewesen wäre, er ist keineswegs "hinausintrigiert" worden, ja, ist sogar als Direktor des Instituts am 2. Mai 1893 gestorben. Meine Komödie hat keine andere Wahrheit als die, dass sich die Handlung genauso, wie ich sie erfunden habe, zugetragen haben könnte, – zum mindesten in Wien zu Ende des vorigen Jahrhunderts.
„Arthur Schnitzler an Georg Brandes, Februar 1913“

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