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Einen Jux will er sich machen, Theater in der Josefstadt, Wien

Einen Jux will er sich machen

Ein Publikumshit.
APA

Einen Jux will er sich machen, Theater in der Josefstadt, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Theater in der Josefstadt,
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Kategorien: Schauspiel, Neue Saison

Mit: Robert Joseph Bartl, Johannes Krisch, Julian Valerio Rehrl, Stephan Müller

Einen Jux will er sich machen, Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Beschreibung

Posse mit Gesang in drei Akten
Couplets von Thomas Arzt

Ich mach mir einen Jux! Gerade jetzt, auf der Grenze zwischen Knechtschaft und Herrschaft mach ich mir einen Jux. Für die ganze Zukunft will ich mir die leeren Wände meines Herzens mit Bildern der Erinnerung schmücken, – ich mach mir einen Jux!
Weinberl

Tag für Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang steht er im G’wölb des Gewürzhändlers Zangler – nur einmal im Leben möchte der Handlungsgehilfe Weinberl etwas anderes, ein tolles Abenteuer erleben. Als Zangler anlässlich seiner bevorstehenden Heirat Weinberl zum Teilhaber ernennt, sieht er seine letzte Chance gekommen, sich einen Jux zu machen. Zangler reist für einige Tage in die Hauptstadt und überträgt ihm die Verantwortung für das Geschäft. Doch Weinberl schließt den Laden und fährt gemeinsam mit dem Lehrbuben Christoph ebenfalls in die Stadt, in der Hoffnung, dort das er sehnte Abenteuer zu finden. Aber der erste, den sie dort erblicken, ist Zangler. Um nicht von ihm entdeckt zu werden, flüchten sie in den Modesalon der Madame Knorr. Weinberl gibt sich als frisch angetrauter Gatte einer Kundin aus, die auch gleich dar auf erscheint. Daraus erwachsen Turbulenzen und Verwicklungen, die so gar nicht das sind, was Weinberl und Christoph sich unter fidelen Abenteuern vorgestellt haben.

Eines der eigentümlichsten Verfahren von Nestroys Komik besteht darin, die Helden durch irrtümliche Umstände in fürchterlichen Schrecken zu versetzen. Da werden sie dann vor den Augen eines wissenden und lachenden Publikums wie von elektrischen Schlägen hin und her geschleudert. Die Not lässt sie in Nestroys dichtester Sprache reden, bis es ihnen auch diese noch verschlägt. In den vielen Panikszenen, die der Dramatiker Nestroy geschrieben, der Schauspieler vorgeführt hat, wird dem Publikum ebendas zum Gelächter freigegeben, was ihm außerhalb des Theaters das freie Lachen gefrieren macht.


Die nächsten Termine

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Spielstätte: Theater in der Josefstadt,
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Kategorien: Schauspiel, Neue Saison

Mit: Robert Joseph Bartl, Johannes Krisch, Julian Valerio Rehrl, Stephan Müller

Einen Jux will er sich machen, Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Beschreibung

Posse mit Gesang in drei Akten
Couplets von Thomas Arzt

Ich mach mir einen Jux! Gerade jetzt, auf der Grenze zwischen Knechtschaft und Herrschaft mach ich mir einen Jux. Für die ganze Zukunft will ich mir die leeren Wände meines Herzens mit Bildern der Erinnerung schmücken, – ich mach mir einen Jux!
Weinberl

Tag für Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang steht er im G’wölb des Gewürzhändlers Zangler – nur einmal im Leben möchte der Handlungsgehilfe Weinberl etwas anderes, ein tolles Abenteuer erleben. Als Zangler anlässlich seiner bevorstehenden Heirat Weinberl zum Teilhaber ernennt, sieht er seine letzte Chance gekommen, sich einen Jux zu machen. Zangler reist für einige Tage in die Hauptstadt und überträgt ihm die Verantwortung für das Geschäft. Doch Weinberl schließt den Laden und fährt gemeinsam mit dem Lehrbuben Christoph ebenfalls in die Stadt, in der Hoffnung, dort das er sehnte Abenteuer zu finden. Aber der erste, den sie dort erblicken, ist Zangler. Um nicht von ihm entdeckt zu werden, flüchten sie in den Modesalon der Madame Knorr. Weinberl gibt sich als frisch angetrauter Gatte einer Kundin aus, die auch gleich dar auf erscheint. Daraus erwachsen Turbulenzen und Verwicklungen, die so gar nicht das sind, was Weinberl und Christoph sich unter fidelen Abenteuern vorgestellt haben.

Eines der eigentümlichsten Verfahren von Nestroys Komik besteht darin, die Helden durch irrtümliche Umstände in fürchterlichen Schrecken zu versetzen. Da werden sie dann vor den Augen eines wissenden und lachenden Publikums wie von elektrischen Schlägen hin und her geschleudert. Die Not lässt sie in Nestroys dichtester Sprache reden, bis es ihnen auch diese noch verschlägt. In den vielen Panikszenen, die der Dramatiker Nestroy geschrieben, der Schauspieler vorgeführt hat, wird dem Publikum ebendas zum Gelächter freigegeben, was ihm außerhalb des Theaters das freie Lachen gefrieren macht.


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