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John Gabriel Borkman, Akademietheater, Wien

John Gabriel Borkman

Was für ein Furioso! Was für ein Gemetzel!
Kurier

John Gabriel Borkman, Akademietheater, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Akademietheater,
Lisztstraße 1, 1030 Wien

Kategorie: Schauspiel

Mit: Martin Wuttke, Birgit Minichmayr, Max Rothbart, Caroline Peters, Nicola Kirsch, Roland Koch, Liliane Amuat, Simon Stone

John Gabriel Borkman, Akademietheater, Lisztstraße 1, 1030 Wien

Beschreibung

John Gabriel Borkman hat sich auf dem Dachboden seines Hauses verbarrikadiert. Er muss sich darüber klar werden, was ihm von seinem Finanzimperium geblieben ist. Abgestürzt nach einem sagenhaften Aufstieg und wegen skrupellosen Betrugs mit acht Jahren Haft bestraft, ist der Banker ruiniert, sein Ansehen liegt in Schutt und Asche, seine Familie ist vollkommen zerstritten. Einzig sein Sohn könnte den Ruf des Vaters wiederherstellen.

Henrik Ibsens Stück ist für Simon Stone das im Europa der Finanzkrise aktuell wichtigste neu zu interpretierende Werk der modernen Klassik. Die Lesart des jungen australischen Regisseurs geht von dem bekannten Realismus Ibsens aus und treibt die szenische Handlung in die im Stück schon anklingenden Züge des frühen Expressionismus. Ibsens präziser Entwurf – die Sinnsuche John Gabriel Borkmans, der im Geld die alles gestaltende Kraft vermutete – kulminiert in dieser Interpretation in einem verzweifelten Machtkampf der Familie um ihre einzige verbleibende Hoffnung: Borkmans Sohn. Simon Stone untersucht die Bruchlinien aktueller Verwerfungen im Wertekanon des bürgerlichen Europa nach dem größten Finanzdebakel des Kontinents.

Eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

Auszeichnungen:
Inszenierung des Jahres 2016 in der Kritikerumfrage von „Theater heute“ Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2016 3-fach ausgezeichnet mit dem NESTROY Theaterpreis 2015: Martin Wuttke wurde mit dem Nestroy in der Kategorie „Bester Schauspieler“ geehrt, Roland Koch für die „Beste Nebenrolle“ und Regisseur Simone Stone für die „Beste Regie“.

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.


Copyright Bilder:
Reinhard Werner / Burgtheater

Die nächsten Termine

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Akademietheater,
Lisztstraße 1, 1030 Wien

Kategorie: Schauspiel

Mit: Martin Wuttke, Birgit Minichmayr, Max Rothbart, Caroline Peters, Nicola Kirsch, Roland Koch, Liliane Amuat, Simon Stone

John Gabriel Borkman, Akademietheater, Lisztstraße 1, 1030 Wien

Beschreibung

John Gabriel Borkman hat sich auf dem Dachboden seines Hauses verbarrikadiert. Er muss sich darüber klar werden, was ihm von seinem Finanzimperium geblieben ist. Abgestürzt nach einem sagenhaften Aufstieg und wegen skrupellosen Betrugs mit acht Jahren Haft bestraft, ist der Banker ruiniert, sein Ansehen liegt in Schutt und Asche, seine Familie ist vollkommen zerstritten. Einzig sein Sohn könnte den Ruf des Vaters wiederherstellen.

Henrik Ibsens Stück ist für Simon Stone das im Europa der Finanzkrise aktuell wichtigste neu zu interpretierende Werk der modernen Klassik. Die Lesart des jungen australischen Regisseurs geht von dem bekannten Realismus Ibsens aus und treibt die szenische Handlung in die im Stück schon anklingenden Züge des frühen Expressionismus. Ibsens präziser Entwurf – die Sinnsuche John Gabriel Borkmans, der im Geld die alles gestaltende Kraft vermutete – kulminiert in dieser Interpretation in einem verzweifelten Machtkampf der Familie um ihre einzige verbleibende Hoffnung: Borkmans Sohn. Simon Stone untersucht die Bruchlinien aktueller Verwerfungen im Wertekanon des bürgerlichen Europa nach dem größten Finanzdebakel des Kontinents.

Eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

Auszeichnungen:
Inszenierung des Jahres 2016 in der Kritikerumfrage von „Theater heute“ Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2016 3-fach ausgezeichnet mit dem NESTROY Theaterpreis 2015: Martin Wuttke wurde mit dem Nestroy in der Kategorie „Bester Schauspieler“ geehrt, Roland Koch für die „Beste Nebenrolle“ und Regisseur Simone Stone für die „Beste Regie“.

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.


Copyright Bilder:
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