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Fräulein Julie, Akademietheater, Wien
August Strindberg

Fräulein Julie

Fräulein Julie, Akademietheater, Wien

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Akademietheater,
Lisztstraße 1, 1030 Wien

Kategorie: Schauspiel

Mit: Sarah Viktoria Frick, Maresi Riegner, Itay Tiran, Mateja Koležnik


Fräulein Julie, Akademietheater, Lisztstraße 1, 1030 Wien

Beschreibung

Sommer 1888. August Strindberg lebt mit seiner ersten Frau Siri von Essen und ihren Kindern auf dem heruntergekommenen Herrensitz Skovlyst in der Nähe von Kopenhagen. Eine Zeit ständigen Umherziehens durch Europa liegt hinter ihnen, in der Ehe kriselt es und in der Kasse auch. Innerhalb kurzer Zeit, vom 22. Juli bis zum 10. August, schreibt Strindberg "Fräulein Julie" und in den Wochen danach, vermutlich länger als am Stück, das berühmte Vorwort:

„In dem vorliegenden Drama habe ich nicht versucht etwas Neues zu bringen – denn das kann man nicht – sondern nur die Form gemäß den Forderungen zu modernisieren, welche, nach meiner Meinung, die neuen Menschen unserer Zeit an diese Kunst stellen sollten. Und zu diesem Zwecke habe ich gewählt oder mich ergreifen lassen von einem Motiv, von welchem man sagen kann, es liegt außerhalb der Parteikämpfe des Tages. [...] Als moderne Charaktere, die in einer Übergangszeit leben, welche hektischer und hysterischer ist als die vorhergehende, habe ich meine Figuren schwankender, zerrissener, von Altem und Neuem zusammengesetzter geschildert.“



Spielstätte und Infos

Spielstätte: Akademietheater,
Lisztstraße 1, 1030 Wien

Kategorie: Schauspiel

Mit: Sarah Viktoria Frick, Maresi Riegner, Itay Tiran, Mateja Koležnik


Fräulein Julie, Akademietheater, Lisztstraße 1, 1030 Wien

Beschreibung

Sommer 1888. August Strindberg lebt mit seiner ersten Frau Siri von Essen und ihren Kindern auf dem heruntergekommenen Herrensitz Skovlyst in der Nähe von Kopenhagen. Eine Zeit ständigen Umherziehens durch Europa liegt hinter ihnen, in der Ehe kriselt es und in der Kasse auch. Innerhalb kurzer Zeit, vom 22. Juli bis zum 10. August, schreibt Strindberg "Fräulein Julie" und in den Wochen danach, vermutlich länger als am Stück, das berühmte Vorwort:

„In dem vorliegenden Drama habe ich nicht versucht etwas Neues zu bringen – denn das kann man nicht – sondern nur die Form gemäß den Forderungen zu modernisieren, welche, nach meiner Meinung, die neuen Menschen unserer Zeit an diese Kunst stellen sollten. Und zu diesem Zwecke habe ich gewählt oder mich ergreifen lassen von einem Motiv, von welchem man sagen kann, es liegt außerhalb der Parteikämpfe des Tages. [...] Als moderne Charaktere, die in einer Übergangszeit leben, welche hektischer und hysterischer ist als die vorhergehende, habe ich meine Figuren schwankender, zerrissener, von Altem und Neuem zusammengesetzter geschildert.“



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