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Konzert 5 - Feldkirch, Montforthaus Feldkirch, Feldkirch
Alexander Janiczek / Beethoven Violinkonzert, Symphonieorchester Vorarlberg

Konzert 5 - Feldkirch

Konzert 5 - Feldkirch, Montforthaus Feldkirch, Feldkirch

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Montforthaus Feldkirch,
Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Kategorie: Konzert

Mit: Alexander Janiczek


Konzert 5 - Feldkirch, Montforthaus Feldkirch, Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Beschreibung

Programm

Johann Sebastian Bach:
Suite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Anton Webern:
Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 (Bearbeitung für Streichorchester)

Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Anton Weberns frühe Werke waren noch der Spätromantik verschrieben, doch spätestens mit seinen Fünf Liedern nach Gedichten von Stefan George op. 4 (1908|1909) begann seine atonale Schaffensperiode. Von 1904 bis 1908 erhielt er gemeinsam mit Alban Berg Kompositionsunterricht von Arnold Schönberg – schon kurze Zeit später sollten diese drei Komponisten die Zweite Wiener Schule verkörpern. Seine Fünf Sätze für Streichquartett op.5 komponierte Webern 1909. Dabei handelt es sich um fünf ausgesprochen kurze und dichte Stücke, die mit der Form des klassischen Streichquartetts rein gar nichts mehr zu tun haben. Die Sätze stehen nicht etwa zyklisch ­miteinander in Verbindung, sondern jeder bildet eine für sich stehende, geschlossene Einheit. Diese Merkmale weisen schon auf Weberns späteren Personalstil hin: Kein Ton ist zu viel, alles ist auf das Wesentliche konzentriert. 1928|29 erstellte Webern eine Fassung der fünf Sätze für Streichorchester.

In nur wenigen Wochen brachte Ludwig van Beethoven sein Violinkonzert D-Dur op. 61 zu Papier. Ohne jegliche Probenarbeit – er stellte es erst zwei Tage vor Konzerttermin fertig – erfolgte am 23. Dezember 1806 die Uraufführung im Theater an der Wien. Beethoven komponierte es für den berühmten österreichischen Geiger Franz Clement. In einem Bericht zur Uraufführung lobte der Musikkritiker Johann Nepomuk Möser zwar Clements Violinspiel, das Werk selbst aber sei überladen und ermüdend für das Publikum. Im Wesentlichen störte man sich wohl an Beethovens allzu symphonischer ­Herangehensweise: Die Solovioline wird wesentlich stärker in das Gewebe des Orchesters integriert und steht nicht mehr nur mit virtuosen Passagen im Vordergrund. So verschwand das Konzert für mehrere Jahre aus den ­Konzertsälen. Als Meisterwerk anerkannt wurde es erst 1844 mit dem damals 13-jährigen Joseph Joachim an der Geige und unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy.



Copyright Bilder:
Harald Gfader

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Montforthaus Feldkirch,
Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Kategorie: Konzert

Mit: Alexander Janiczek


Konzert 5 - Feldkirch, Montforthaus Feldkirch, Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch

Beschreibung

Programm

Johann Sebastian Bach:
Suite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Anton Webern:
Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 (Bearbeitung für Streichorchester)

Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Anton Weberns frühe Werke waren noch der Spätromantik verschrieben, doch spätestens mit seinen Fünf Liedern nach Gedichten von Stefan George op. 4 (1908|1909) begann seine atonale Schaffensperiode. Von 1904 bis 1908 erhielt er gemeinsam mit Alban Berg Kompositionsunterricht von Arnold Schönberg – schon kurze Zeit später sollten diese drei Komponisten die Zweite Wiener Schule verkörpern. Seine Fünf Sätze für Streichquartett op.5 komponierte Webern 1909. Dabei handelt es sich um fünf ausgesprochen kurze und dichte Stücke, die mit der Form des klassischen Streichquartetts rein gar nichts mehr zu tun haben. Die Sätze stehen nicht etwa zyklisch ­miteinander in Verbindung, sondern jeder bildet eine für sich stehende, geschlossene Einheit. Diese Merkmale weisen schon auf Weberns späteren Personalstil hin: Kein Ton ist zu viel, alles ist auf das Wesentliche konzentriert. 1928|29 erstellte Webern eine Fassung der fünf Sätze für Streichorchester.

In nur wenigen Wochen brachte Ludwig van Beethoven sein Violinkonzert D-Dur op. 61 zu Papier. Ohne jegliche Probenarbeit – er stellte es erst zwei Tage vor Konzerttermin fertig – erfolgte am 23. Dezember 1806 die Uraufführung im Theater an der Wien. Beethoven komponierte es für den berühmten österreichischen Geiger Franz Clement. In einem Bericht zur Uraufführung lobte der Musikkritiker Johann Nepomuk Möser zwar Clements Violinspiel, das Werk selbst aber sei überladen und ermüdend für das Publikum. Im Wesentlichen störte man sich wohl an Beethovens allzu symphonischer ­Herangehensweise: Die Solovioline wird wesentlich stärker in das Gewebe des Orchesters integriert und steht nicht mehr nur mit virtuosen Passagen im Vordergrund. So verschwand das Konzert für mehrere Jahre aus den ­Konzertsälen. Als Meisterwerk anerkannt wurde es erst 1844 mit dem damals 13-jährigen Joseph Joachim an der Geige und unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy.



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