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Spaniens Mozart, Vierundeinzig, Innsbruck

Spaniens Mozart

Spaniens Mozart, Vierundeinzig, Innsbruck

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Vierundeinzig,
Haller Straße 41, 6020 Innsbruck

Kategorien: Konzert, Neue Saison, Neu, Akademie St. Blasius

Mit: Annedore Oberborbeck, Martina Rifesser, Stephanie Treichl, Michael Köck

Spaniens Mozart, Vierundeinzig, Haller Straße 41, 6020  Innsbruck

Beschreibung

PROGRAMM
Frank Martin (1890 – 1974) 
Trois Danses (1970)

Francisco Coll (*1985)
Four Iberian Miniatures (2014) ÖEA

Juan Crisóstomo de Arriaga (1806 – 1826)
Symphonie D-Dur (1824)



Eine der herausragenden Persönlichkeiten unter den Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts ist Frank Martin. Er schrieb schon mit neun Jahren erste Kompositionen – ohne davor Musikunterricht erhalten zu haben. Frank Martin beschäftigte sich intensiv mit Arnold Schönbergs Zwölftontechnik und passte sie an seine eigenen kompositorischen Bedürfnisse an. Vor allem für die daraus entstandenen großen Vokalwerke wurde und wird Frank Martin international gefeiert. Aber er schuf auch höchst anspruchsvolle Instrumentalmusik, wie die „Drei Tänze für Oboe, Harfe, Streichquintett und Streichorchester“ für das Ehepaar Heinz und Ursula Holliger (Oboe und Harfe), die beide zu den führenden Virtuosen auf ihrem jeweiligen Instrument zählen. Die „Tänze“ im Titel beziehen sich insbesondere auf den spanischen Flamenco. Anne-Therèse Martin, die jüngste Tochter von Frank Martin, war von spanischen Rhythmen „infiziert“ und wurde sogar FlamencoTänzerin. Ihr Vater wiederum machte sich mit den äußerst komplexen rhythmischen Überlagerungen in der Flamenco-Musik vertraut. Uraufgeführt wurden die „Trois Danses“ am 9. Oktober 1907 in Zürich unter dem Dirigat des Schweizer Musikmäzens Paul Sacher, der die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgestaltet hat (siehe Konzert ZEITIMPULS am 12. Oktober). Ein Wunderkind unserer Zeit ist Francisco Coll (*1985 in Valencia). Er studierte an den Konservatorien von Valencia und Madrid, bevor er 2009 der bislang einzige Schüler von Thomas Adès in London wurde und auch an der Londoner Guildhall School of Music and Drama studierte. Seine Musik wird regelmäßig von einigen der weltweit führenden Ensembles wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Ensemble intercontemporain, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Lucerne Symphony Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra und der London Sinfonietta (ur-)aufgeführt. Heuer erhielt Francisco Coll als erster Komponist überhaupt den renommierten International Classical Music Award (ICMA) mit der Jurybegründung, dass sich der spanische Komponist stetig und konsequent zu einer der solidesten und interessantesten Stimmen der internationalen Szene entwickle. 2016 debütierte Francisco Coll bei den BBC Proms mit den „Vier iberischen Miniaturen für Violine und Kammerorchester“, einem erdigen, extrovertierten Violinkonzert im wahrsten Sinne des Wortes, in dem populäre Tanzformen wie in einem Spiegelkabinett verzerrt erscheinen. Als wild-virtuose Violinsolistin führt dabei die fabelhafte Konzertmeisterin des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, Annedore Oberborbeck, die Akademie St. Blasius an. Eigentlich steht diese nämlich bei diesem Konzert unter dem Gastdirigat von Michael Köck, ehemals Geiger unseres Orchesters, der derzeit vor allem in der Schweiz eine vielversprechende Karriere als Dirigent verfolgt. Geboren am 27. Jänner, zweiter Vorname „Chrysostomus“, als Komponist und Geiger schon in jungen Jahren außergewöhnlich, erster großer Erfolg mit einem Stück im Alter von erst 12 Jahren, mit 13 Jahren die erste Oper, … – all dies klingt doch sehr nach „Mozart“! Es sind aber gute Gründe, warum der in Bilbao geborene Juan Crisóstomo de Arriaga „Spanischer Mozart“ genannt wird. Zwischen Haydn, Mozart, Beethoven und sogar Schubert (obwohl er mit dessen Musik wohl eher nicht vertraut war) fand der Spanier schon in jungen Jahren zu einer eigenen, verblüffend reifen und eleganten Tonsprache. Welchen Verlust sein allzu früher Tod mit nur 19 Jahren für die Musikwelt bedeutet, lässt sich unter anderem an seiner einzigen Symphonie ermessen. Die schrieb er für großes Orchester und im Alter von gerade einmal 18 Jahren. Mit diesem Konzert entfacht die Akademie St. Blasius (spanische) Feuer an grauen (Tiroler) Novembertagen!

Die nächsten Termine

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Spielstätte und Infos

Spielstätte: Vierundeinzig,
Haller Straße 41, 6020 Innsbruck

Kategorien: Konzert, Neue Saison, Neu, Akademie St. Blasius

Mit: Annedore Oberborbeck, Martina Rifesser, Stephanie Treichl, Michael Köck

Spaniens Mozart, Vierundeinzig, Haller Straße 41, 6020  Innsbruck

Beschreibung

PROGRAMM
Frank Martin (1890 – 1974) 
Trois Danses (1970)

Francisco Coll (*1985)
Four Iberian Miniatures (2014) ÖEA

Juan Crisóstomo de Arriaga (1806 – 1826)
Symphonie D-Dur (1824)



Eine der herausragenden Persönlichkeiten unter den Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts ist Frank Martin. Er schrieb schon mit neun Jahren erste Kompositionen – ohne davor Musikunterricht erhalten zu haben. Frank Martin beschäftigte sich intensiv mit Arnold Schönbergs Zwölftontechnik und passte sie an seine eigenen kompositorischen Bedürfnisse an. Vor allem für die daraus entstandenen großen Vokalwerke wurde und wird Frank Martin international gefeiert. Aber er schuf auch höchst anspruchsvolle Instrumentalmusik, wie die „Drei Tänze für Oboe, Harfe, Streichquintett und Streichorchester“ für das Ehepaar Heinz und Ursula Holliger (Oboe und Harfe), die beide zu den führenden Virtuosen auf ihrem jeweiligen Instrument zählen. Die „Tänze“ im Titel beziehen sich insbesondere auf den spanischen Flamenco. Anne-Therèse Martin, die jüngste Tochter von Frank Martin, war von spanischen Rhythmen „infiziert“ und wurde sogar FlamencoTänzerin. Ihr Vater wiederum machte sich mit den äußerst komplexen rhythmischen Überlagerungen in der Flamenco-Musik vertraut. Uraufgeführt wurden die „Trois Danses“ am 9. Oktober 1907 in Zürich unter dem Dirigat des Schweizer Musikmäzens Paul Sacher, der die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgestaltet hat (siehe Konzert ZEITIMPULS am 12. Oktober). Ein Wunderkind unserer Zeit ist Francisco Coll (*1985 in Valencia). Er studierte an den Konservatorien von Valencia und Madrid, bevor er 2009 der bislang einzige Schüler von Thomas Adès in London wurde und auch an der Londoner Guildhall School of Music and Drama studierte. Seine Musik wird regelmäßig von einigen der weltweit führenden Ensembles wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Ensemble intercontemporain, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Lucerne Symphony Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra und der London Sinfonietta (ur-)aufgeführt. Heuer erhielt Francisco Coll als erster Komponist überhaupt den renommierten International Classical Music Award (ICMA) mit der Jurybegründung, dass sich der spanische Komponist stetig und konsequent zu einer der solidesten und interessantesten Stimmen der internationalen Szene entwickle. 2016 debütierte Francisco Coll bei den BBC Proms mit den „Vier iberischen Miniaturen für Violine und Kammerorchester“, einem erdigen, extrovertierten Violinkonzert im wahrsten Sinne des Wortes, in dem populäre Tanzformen wie in einem Spiegelkabinett verzerrt erscheinen. Als wild-virtuose Violinsolistin führt dabei die fabelhafte Konzertmeisterin des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, Annedore Oberborbeck, die Akademie St. Blasius an. Eigentlich steht diese nämlich bei diesem Konzert unter dem Gastdirigat von Michael Köck, ehemals Geiger unseres Orchesters, der derzeit vor allem in der Schweiz eine vielversprechende Karriere als Dirigent verfolgt. Geboren am 27. Jänner, zweiter Vorname „Chrysostomus“, als Komponist und Geiger schon in jungen Jahren außergewöhnlich, erster großer Erfolg mit einem Stück im Alter von erst 12 Jahren, mit 13 Jahren die erste Oper, … – all dies klingt doch sehr nach „Mozart“! Es sind aber gute Gründe, warum der in Bilbao geborene Juan Crisóstomo de Arriaga „Spanischer Mozart“ genannt wird. Zwischen Haydn, Mozart, Beethoven und sogar Schubert (obwohl er mit dessen Musik wohl eher nicht vertraut war) fand der Spanier schon in jungen Jahren zu einer eigenen, verblüffend reifen und eleganten Tonsprache. Welchen Verlust sein allzu früher Tod mit nur 19 Jahren für die Musikwelt bedeutet, lässt sich unter anderem an seiner einzigen Symphonie ermessen. Die schrieb er für großes Orchester und im Alter von gerade einmal 18 Jahren. Mit diesem Konzert entfacht die Akademie St. Blasius (spanische) Feuer an grauen (Tiroler) Novembertagen!

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