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Der Menschen­feind, Tiroler Landestheater, Innsbruck

Der Menschen­feind

Der Menschen­feind, Tiroler Landestheater, Innsbruck

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Tiroler Landestheater,
Rennweg 2, 6020 Innsbruck

Kategorie: Schauspiel

Mit: Rudolf Frey

Der Menschen­feind, Tiroler Landestheater, Rennweg 2, 6020 Innsbruck

Beschreibung

Alceste ist ein Mann mit eisernen Prinzipien. Unbedingte Wahrheit gehört dazu. Deshalb ist ihm das Leben am Hof des Königs mit seinen Intrigen, Schmeicheleien und Lügen zuwider. Wie dumm, dass er sich in Celimene verliebt hat, die sich ganz dem Hof und dessen Spielregeln verbunden fühlt. Sie verweigert sich partout einem klaren Bekenntnis zu Alceste, denn das würde bedeuten, die anderen Verehrer – Oronte, Acaste und Clitandre – vor den Kopf zu stoßen.
Celimene fordert Alceste außerdem auf, sich im Umgang mit seinen Mitmenschen weniger harsch zu zeigen. Als er dann ein Gedicht Orontes loben soll, verweigert er sich zunächst, doch als Oronte immer mehr auf eine Aussage drängt, kann Alceste nicht anders – und holt zu einer vernichtenden Kritik aus. Was ihm nicht nur einen Prozess einbringt, sondern auch Celimene verärgert. Alceste versucht, die Wogen zu glätten. Doch egal, wie brillant er auch argumentiert: es wird immer einsamer um ihn. In dieser Welt scheint es keinen Platz für einen aufrichtigen Menschen wie ihn zu geben.


Molières beißende Gesellschaftssatire ist eine Komödie mit tragischem Tiefgang. Nicht verwunderlich, dass dieses Meisterwerk als eines der wenigen seiner Werke nicht am Hofe gezeigt werden durfte. Denn Molières Blick auf die Menschen ist gnadenlos.  


Alceste: Was man tun soll? Sehr einfach: man unterlässt die Heuchelei. Man redet, was man denkt, damit das Herz die Worte lenkt.

Die nächsten Termine

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Tiroler Landestheater,
Rennweg 2, 6020 Innsbruck

Kategorie: Schauspiel

Mit: Rudolf Frey

Der Menschen­feind, Tiroler Landestheater, Rennweg 2, 6020 Innsbruck

Beschreibung

Alceste ist ein Mann mit eisernen Prinzipien. Unbedingte Wahrheit gehört dazu. Deshalb ist ihm das Leben am Hof des Königs mit seinen Intrigen, Schmeicheleien und Lügen zuwider. Wie dumm, dass er sich in Celimene verliebt hat, die sich ganz dem Hof und dessen Spielregeln verbunden fühlt. Sie verweigert sich partout einem klaren Bekenntnis zu Alceste, denn das würde bedeuten, die anderen Verehrer – Oronte, Acaste und Clitandre – vor den Kopf zu stoßen.
Celimene fordert Alceste außerdem auf, sich im Umgang mit seinen Mitmenschen weniger harsch zu zeigen. Als er dann ein Gedicht Orontes loben soll, verweigert er sich zunächst, doch als Oronte immer mehr auf eine Aussage drängt, kann Alceste nicht anders – und holt zu einer vernichtenden Kritik aus. Was ihm nicht nur einen Prozess einbringt, sondern auch Celimene verärgert. Alceste versucht, die Wogen zu glätten. Doch egal, wie brillant er auch argumentiert: es wird immer einsamer um ihn. In dieser Welt scheint es keinen Platz für einen aufrichtigen Menschen wie ihn zu geben.


Molières beißende Gesellschaftssatire ist eine Komödie mit tragischem Tiefgang. Nicht verwunderlich, dass dieses Meisterwerk als eines der wenigen seiner Werke nicht am Hofe gezeigt werden durfte. Denn Molières Blick auf die Menschen ist gnadenlos.  


Alceste: Was man tun soll? Sehr einfach: man unterlässt die Heuchelei. Man redet, was man denkt, damit das Herz die Worte lenkt.

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