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Nonette 5, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck

Nonette 5

Nonette 5, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum,
Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

Kategorien: Konzert, Neue Saison, Akademie St. Blasius

Mit: Annette Fritz, Miguel Stamato, Barbara Riccabona, Benedikt Huber


Nonette 5, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

Beschreibung

Eine der prägenden Musikerpersönlichkeiten Münchens im 19. Jahrhundert war der aus Oberbayern stammende Organist und Dirigent Franz Lachner. In Wien hatte er Ludwig van B eethoven kennengelernt und sich mit Franz Schubert angefreundet. Er war als Kapellmeister am Wiener Kärntnertortheater engagiert und veranstaltete mit dem Hofopernorchester Konzerte, die zu den Vorläufern der heutigen Philharmonischen Konzerte wurden. Als Hofkapellmeister in München setzte er sich vor allem für die Werke Ludwig van Beethovens ein, leitete aber auch einige Aufführungen von Opern Richard Wagners, obwohl er sich selbst mit dessen Kunst nicht anfreunden konnte. In seinen eigenen Kompositionen v erfolgte er einen konservativeren Stil und orientierte sich stilistisch vor allem an Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Louis Spohr (dem „Erfinder der klassischen Nonett - Besetzung“) und ganz besonders an seinem Freund Franz Schubert. Alle diese Einflüsse sind in seinem virtuosen, gefälligen Nonett aus dem Jahr 1875 deutlich zu hören. Mit seinem Kompositionsstil war Franz Lachner zu Lebzeiten sehr erfolgreich. Nach seinem Tod gerieten seine Werke in Vergessenheit. Aber aus gutem Grund werden sie nach und nach wieder entdeckt!

Auch Benedikt Huber stammt aus Bayern. Anlässlich des Maximilianjahrs 2019 erhielt er einen Kompositionsauftrag für das Festival „Die sieben Leben des Maximilian“. Damals war Benedikt Huber noch Student der Komposition und Musiktheorie am Tiroler Landeskonservatorium und der Musikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Das Nonett „Schatten“ wurde am 30. Juni 2019 in Innsbruck vom Nonett der Akademie St. Blasius uraufgeführt. Der Komponist macht darin den Kontrast der eher „bäuerlichen“ Hofhaltung Maximilians in Innsbruck z um mondänen Leben am Hof seiner geliebten ersten Gattin Maria von Burgund hör - und erlebbar. Die Talentprobe gelang so überzeugend, dass die Akademie St. Blasius an Benedikt Huber, mittlerweile Absolvent seiner Studien, den Auftrag zum Schreiben zweier weiterer Sätze erteilte. Und so ist derzeit ein geschlossenes Nonett als Hommage an Kaiser Maximilian I. im Entstehen.

Programm

Benedikt Huber (*1988) · „Schatten“ (2019) und UA der beiden weiteren Sätze

Franz Lachner (1803 – 1890) · Nonett F - Dur op. 121 (1875)


Spielstätte und Infos

Spielstätte: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum,
Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

Kategorien: Konzert, Neue Saison, Akademie St. Blasius

Mit: Annette Fritz, Miguel Stamato, Barbara Riccabona, Benedikt Huber


Nonette 5, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

Beschreibung

Eine der prägenden Musikerpersönlichkeiten Münchens im 19. Jahrhundert war der aus Oberbayern stammende Organist und Dirigent Franz Lachner. In Wien hatte er Ludwig van B eethoven kennengelernt und sich mit Franz Schubert angefreundet. Er war als Kapellmeister am Wiener Kärntnertortheater engagiert und veranstaltete mit dem Hofopernorchester Konzerte, die zu den Vorläufern der heutigen Philharmonischen Konzerte wurden. Als Hofkapellmeister in München setzte er sich vor allem für die Werke Ludwig van Beethovens ein, leitete aber auch einige Aufführungen von Opern Richard Wagners, obwohl er sich selbst mit dessen Kunst nicht anfreunden konnte. In seinen eigenen Kompositionen v erfolgte er einen konservativeren Stil und orientierte sich stilistisch vor allem an Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Louis Spohr (dem „Erfinder der klassischen Nonett - Besetzung“) und ganz besonders an seinem Freund Franz Schubert. Alle diese Einflüsse sind in seinem virtuosen, gefälligen Nonett aus dem Jahr 1875 deutlich zu hören. Mit seinem Kompositionsstil war Franz Lachner zu Lebzeiten sehr erfolgreich. Nach seinem Tod gerieten seine Werke in Vergessenheit. Aber aus gutem Grund werden sie nach und nach wieder entdeckt!

Auch Benedikt Huber stammt aus Bayern. Anlässlich des Maximilianjahrs 2019 erhielt er einen Kompositionsauftrag für das Festival „Die sieben Leben des Maximilian“. Damals war Benedikt Huber noch Student der Komposition und Musiktheorie am Tiroler Landeskonservatorium und der Musikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Das Nonett „Schatten“ wurde am 30. Juni 2019 in Innsbruck vom Nonett der Akademie St. Blasius uraufgeführt. Der Komponist macht darin den Kontrast der eher „bäuerlichen“ Hofhaltung Maximilians in Innsbruck z um mondänen Leben am Hof seiner geliebten ersten Gattin Maria von Burgund hör - und erlebbar. Die Talentprobe gelang so überzeugend, dass die Akademie St. Blasius an Benedikt Huber, mittlerweile Absolvent seiner Studien, den Auftrag zum Schreiben zweier weiterer Sätze erteilte. Und so ist derzeit ein geschlossenes Nonett als Hommage an Kaiser Maximilian I. im Entstehen.

Programm

Benedikt Huber (*1988) · „Schatten“ (2019) und UA der beiden weiteren Sätze

Franz Lachner (1803 – 1890) · Nonett F - Dur op. 121 (1875)


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