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Wort & Musik: Kosmos Trakl . Eine Annäherung, Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal, Innsbruck
Vertonungen von Gedichten Trakls und französischer Lyrik

Wort & Musik: Kosmos Trakl . Eine Annäherung

Wort & Musik: Kosmos Trakl . Eine Annäherung, Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal, Innsbruck

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal,
Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck

Kategorie: Konzert

Mit: Jenny Daviet, Michael Schöch, Ensemble La Maison Illuminée


Wort & Musik: Kosmos Trakl . Eine Annäherung, Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck

Beschreibung

Programm

Werner Pirchner:
Heimat? PWV 29 - Aus dem Nichts?

Paul Hindemith:
Die junge Magd. Sechs Gedichte von Georg Trakl für eine Altstimme mit Flöte, Klarinette und Streichquartett op. 23/2

Hanns Eisler:
Alchimie du verbe

André Caplet:
La cloche felée

Anton Webern:
Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7
Sechs Lieder für Sopran und vier Instrumente op. 14 
Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
Sechs Lieder für Sopran und vier Instrumente op. 14 (Wiederholung)

Willy Burkhard:
Lyrische Musik in memoriam Georg Trakl op. 88

Viktor Ullmann:
Herbst für Sopran und Streichtrio

Henri Duparc:
L'invitation au voyage (Mélodies Nr. 1) - Bearbeitung für Sopran und Kammerensemble (Bearbeitung: Oswald Sallaberger, Textautor: Charles Baudelaire)

Gabriel Fauré:
Clair de lune op. 46/2 - Bearbeitung für Instrumentalensemble (Bearbeitung: Oswald Sallaberger, Textautor: Paul Verlaine)

Oswald Sallaberger, der bedeutende Tiroler Dirigent und Geiger, ist auch ein hervorragender Dramaturg seiner Konzertprojekte. Georg Trakl, der singuläre expressionistische Lyriker aus Salzburg, dessen tragisches Schicksal sich im Grauen des ersten Weltkriegs im damals österreichischen, heute ukrainischen Gródek erfüllte, hat viele Komponisten zu Vertonungen seiner Gedichte angeregt. Zu den ersten zählten so unterschiedliche „Klassiker der Moderne“ wie Anton Webern und Paul Hindemith. In Theresienstadt schrieb der bald danach von den Nazis ermordete Viktor Ullmann ein berührendes Trakl-Lied. Eine Erinnerung an den Schweizer Komponisten Willy Burkhard ist wichtig. Zu den Vorläufern und Seelenverwandten Trakls gehören die Franzosen Charles Baudelaire und Paul Verlaine, deren Lyrik nicht nur von ihren Landsleuten, sondern zum Beispiel auch von Hanns Eisler vertont wurde. Am Ende steht eine Hommage an die Poesie Frankreichs mit Sallabergers einfühlsamen Bearbeitungen von Stücken Henri Duparcs und Gabriel Faurés.

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal,
Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck

Kategorie: Konzert

Mit: Jenny Daviet, Michael Schöch, Ensemble La Maison Illuminée


Wort & Musik: Kosmos Trakl . Eine Annäherung, Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck

Beschreibung

Programm

Werner Pirchner:
Heimat? PWV 29 - Aus dem Nichts?

Paul Hindemith:
Die junge Magd. Sechs Gedichte von Georg Trakl für eine Altstimme mit Flöte, Klarinette und Streichquartett op. 23/2

Hanns Eisler:
Alchimie du verbe

André Caplet:
La cloche felée

Anton Webern:
Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7
Sechs Lieder für Sopran und vier Instrumente op. 14 
Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
Sechs Lieder für Sopran und vier Instrumente op. 14 (Wiederholung)

Willy Burkhard:
Lyrische Musik in memoriam Georg Trakl op. 88

Viktor Ullmann:
Herbst für Sopran und Streichtrio

Henri Duparc:
L'invitation au voyage (Mélodies Nr. 1) - Bearbeitung für Sopran und Kammerensemble (Bearbeitung: Oswald Sallaberger, Textautor: Charles Baudelaire)

Gabriel Fauré:
Clair de lune op. 46/2 - Bearbeitung für Instrumentalensemble (Bearbeitung: Oswald Sallaberger, Textautor: Paul Verlaine)

Oswald Sallaberger, der bedeutende Tiroler Dirigent und Geiger, ist auch ein hervorragender Dramaturg seiner Konzertprojekte. Georg Trakl, der singuläre expressionistische Lyriker aus Salzburg, dessen tragisches Schicksal sich im Grauen des ersten Weltkriegs im damals österreichischen, heute ukrainischen Gródek erfüllte, hat viele Komponisten zu Vertonungen seiner Gedichte angeregt. Zu den ersten zählten so unterschiedliche „Klassiker der Moderne“ wie Anton Webern und Paul Hindemith. In Theresienstadt schrieb der bald danach von den Nazis ermordete Viktor Ullmann ein berührendes Trakl-Lied. Eine Erinnerung an den Schweizer Komponisten Willy Burkhard ist wichtig. Zu den Vorläufern und Seelenverwandten Trakls gehören die Franzosen Charles Baudelaire und Paul Verlaine, deren Lyrik nicht nur von ihren Landsleuten, sondern zum Beispiel auch von Hanns Eisler vertont wurde. Am Ende steht eine Hommage an die Poesie Frankreichs mit Sallabergers einfühlsamen Bearbeitungen von Stücken Henri Duparcs und Gabriel Faurés.

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