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Das Rheingold, Passionsspielhaus, Erl
Richard Wagner

Das Rheingold

Das Rheingold, Passionsspielhaus, Erl

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Passionsspielhaus,
Mühlgraben 56, 6343 Erl

Kategorie: Oper

Mit: Simon Bailey, Ian Koziara, Craig Colclough, George Vincent Humphrey, Erik Nielsen, Brigitte Fassbaender


Das Rheingold, Passionsspielhaus, Mühlgraben 56, 6343 Erl

Beschreibung

Was ist ein Ring? Ein Ring ist ein Schmuckstück aus Edelmetall, das man am Finger trägt ... Auch der Ring in Wagners Tetralogie ist ein Schmuckstück, aus Raubgold geschmiedet von einer Kreatur, die Wagner „Alberich“ nennt und die sich damit endlose, heillose Macht verschafft, bis Wotan, der Göttervater – von Loges Teufelei geritten – ihm Ring und Macht mit mehr als unlauteren Mitteln abnimmt. Der Ring bleibt Raubgold, noch dazu mit einem wüsten Fluch behaftet, und weitet sich metaphorisch zur Arena, in deren Rund sich überwiegend Geschwisterpaare tummeln, die einander teilweise lieben, teilweise umbringen. Der Obergott all der göttlichen und weniger göttlichen Kontrahenten wird dadurch bis zum Burn-out getrieben. Die ihm verbliebene, ringlose Macht gibt er resignierend dahin, in der Hoffnung auf einen Helden, souverän und frei von jeglichen Zwängen. Der Erwählte ist Siegfried, Wotans Enkel und Frucht eines inzestuösen Liebesrausches.
Weit davon entfernt, das intrigante und mörderische Geschehen um sich herum rational zu erfassen, bleibt Siegfried Spielball und Opfer der finsteren Mächte, die sich mit Wotan um die Vorherrschaft in Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bemühen. „Vorabend“ nennt Wagner das „Rheingold“ – eine Kriminalkomödie, die den Auftakt zum dreitägigen Bühnenfestspiel bildet. Das Ganze hat das Potential zu bester, aber düsterer Unterhaltung.
Eine rauschhafte musikalische Sprache trifft auf ein wortreiches emotionales Geschehen, welches sich an vielfältigen, bildgewaltigen Tatorten ereignet. Wagners Phantasie hat den perfekten Fantasy-Film Hollywoods vorausgeahnt. Wenn es uns gelänge, „Unterhaltung“ auf höchstem Niveau zu bieten, wäre das ein Schmuckstück in der gewaltigen Rezeptionsgeschichte des „Ringes“ … Brigitte Fassbaender 

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Passionsspielhaus,
Mühlgraben 56, 6343 Erl

Kategorie: Oper

Mit: Simon Bailey, Ian Koziara, Craig Colclough, George Vincent Humphrey, Erik Nielsen, Brigitte Fassbaender


Das Rheingold, Passionsspielhaus, Mühlgraben 56, 6343 Erl

Beschreibung

Was ist ein Ring? Ein Ring ist ein Schmuckstück aus Edelmetall, das man am Finger trägt ... Auch der Ring in Wagners Tetralogie ist ein Schmuckstück, aus Raubgold geschmiedet von einer Kreatur, die Wagner „Alberich“ nennt und die sich damit endlose, heillose Macht verschafft, bis Wotan, der Göttervater – von Loges Teufelei geritten – ihm Ring und Macht mit mehr als unlauteren Mitteln abnimmt. Der Ring bleibt Raubgold, noch dazu mit einem wüsten Fluch behaftet, und weitet sich metaphorisch zur Arena, in deren Rund sich überwiegend Geschwisterpaare tummeln, die einander teilweise lieben, teilweise umbringen. Der Obergott all der göttlichen und weniger göttlichen Kontrahenten wird dadurch bis zum Burn-out getrieben. Die ihm verbliebene, ringlose Macht gibt er resignierend dahin, in der Hoffnung auf einen Helden, souverän und frei von jeglichen Zwängen. Der Erwählte ist Siegfried, Wotans Enkel und Frucht eines inzestuösen Liebesrausches.
Weit davon entfernt, das intrigante und mörderische Geschehen um sich herum rational zu erfassen, bleibt Siegfried Spielball und Opfer der finsteren Mächte, die sich mit Wotan um die Vorherrschaft in Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bemühen. „Vorabend“ nennt Wagner das „Rheingold“ – eine Kriminalkomödie, die den Auftakt zum dreitägigen Bühnenfestspiel bildet. Das Ganze hat das Potential zu bester, aber düsterer Unterhaltung.
Eine rauschhafte musikalische Sprache trifft auf ein wortreiches emotionales Geschehen, welches sich an vielfältigen, bildgewaltigen Tatorten ereignet. Wagners Phantasie hat den perfekten Fantasy-Film Hollywoods vorausgeahnt. Wenn es uns gelänge, „Unterhaltung“ auf höchstem Niveau zu bieten, wäre das ein Schmuckstück in der gewaltigen Rezeptionsgeschichte des „Ringes“ … Brigitte Fassbaender 

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