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Die Vögel, Festspielhaus Erl, Erl
Die Vögel, Festspielhaus Erl, Erl

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Festspielhaus Erl,
Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Kategorien: Oper, Neu

Mit: Lothar Zagrosek, Tina Lanik, Julian Orlishausen, Thomas Gazheli

Die Vögel, Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Beschreibung

Nachdem Walter Braunfels 1918 verwundet aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrte, vollendete er seine 1913 begonnene Arbeit an der Oper „Die Vögel“. Allerdings wich er in einem entscheidenden Punkt von Aristophanes Vorlage ab: Bei Braunfels kommt es tatsächlich zum Krieg zwischen den Vögeln und Zeus, der in der Zerstörung der Vogelfestung mündet. Angestachelt und in einen sinnlosen Krieg getrieben werden die Vögel von zwei Menschen, Ratefreund und Hoffegut, die einst zu den Vögeln kamen, in der Hoffnung, eine utopische Gegenwelt zu finden. Vor dem historischen Hintergrund scheint diese Oper bis in unsere Gegenwart visionär, in ihrer Parabelhaftigkeit zeigt sie die Selbstüberschätzung der Menschen, in der Patriotismus, Rücksichtslosigkeit, Machtmissbrauch, Selbstüberschätzung und Egoismus weitgehend das politische Handeln auch in unserer Zeit übernommen haben. Exemplarisch stehen die mahnenden, warnenden Worte von Prometheus, die an der Hybris der Vögel ungehört verhallen. Bei aller apokalyptischen Zuspitzung gibt es einen sehnsuchtsvollen, melancholischen Moment, eine Poesie des vollkommenen Augenblicks zwischen der Nachtigall und Hoffegut, in dem alles möglich scheint, alle Grenzen zwischen realer und erträumter Welt sich aufzulösen zu scheinen. Die Vergangenheit, die uns mahnt, die Gegenwart, der wir ausgesetzt sind und manchmal ratlos gegenüberstehen und der utopische, poetische und theatralische Moment dieser Oper sind Ausgangspunkt der Inszenierung.


In 1918 Walter Braunfels returned home wounded from the First World War. Afterwards he completed the work he had begun in 1913 on the opera Die Vögel, but in a decisive aspect deviated from the work by Aristophanes on which it was based. In the opera by Braunfels it does indeed come to a war between the birds and Zeus, which leads to the destruction of the bird fortress. Incited to take part in a senseless war, the birds are helped by two human beings, Ratefreund and Hoffegut, who formerly came to the birds, hoping to find a Utopia in contrast. Against the historical background this opera appears to be visionary as far as our present, and like a parable it shows the hubris of mankind, in which patriotism, ruthlessness, misuse of power, an exaggerated opinion of oneself and egoism have largely taken over political activity in our time too. The words of warning and admonition by Prometheus are an example but they go unheard due to the birds’ hubris. At the apocalyptic culmination there is a moment of longing and melancholy, poetry of the perfect instant between the nightingale and Hoffegut, when everything appears to be possible, and all borders between the real and the imagined world seem to dissolve. The past, which admonishes us, the present to which we are exposed and sometimes face in perplexity, and the Utopian, poetic and theatrical aspects of this opera are the starting point of the staging.

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Spielstätte: Festspielhaus Erl,
Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Kategorien: Oper, Neu

Mit: Lothar Zagrosek, Tina Lanik, Julian Orlishausen, Thomas Gazheli

Die Vögel, Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl

Beschreibung

Nachdem Walter Braunfels 1918 verwundet aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrte, vollendete er seine 1913 begonnene Arbeit an der Oper „Die Vögel“. Allerdings wich er in einem entscheidenden Punkt von Aristophanes Vorlage ab: Bei Braunfels kommt es tatsächlich zum Krieg zwischen den Vögeln und Zeus, der in der Zerstörung der Vogelfestung mündet. Angestachelt und in einen sinnlosen Krieg getrieben werden die Vögel von zwei Menschen, Ratefreund und Hoffegut, die einst zu den Vögeln kamen, in der Hoffnung, eine utopische Gegenwelt zu finden. Vor dem historischen Hintergrund scheint diese Oper bis in unsere Gegenwart visionär, in ihrer Parabelhaftigkeit zeigt sie die Selbstüberschätzung der Menschen, in der Patriotismus, Rücksichtslosigkeit, Machtmissbrauch, Selbstüberschätzung und Egoismus weitgehend das politische Handeln auch in unserer Zeit übernommen haben. Exemplarisch stehen die mahnenden, warnenden Worte von Prometheus, die an der Hybris der Vögel ungehört verhallen. Bei aller apokalyptischen Zuspitzung gibt es einen sehnsuchtsvollen, melancholischen Moment, eine Poesie des vollkommenen Augenblicks zwischen der Nachtigall und Hoffegut, in dem alles möglich scheint, alle Grenzen zwischen realer und erträumter Welt sich aufzulösen zu scheinen. Die Vergangenheit, die uns mahnt, die Gegenwart, der wir ausgesetzt sind und manchmal ratlos gegenüberstehen und der utopische, poetische und theatralische Moment dieser Oper sind Ausgangspunkt der Inszenierung.


In 1918 Walter Braunfels returned home wounded from the First World War. Afterwards he completed the work he had begun in 1913 on the opera Die Vögel, but in a decisive aspect deviated from the work by Aristophanes on which it was based. In the opera by Braunfels it does indeed come to a war between the birds and Zeus, which leads to the destruction of the bird fortress. Incited to take part in a senseless war, the birds are helped by two human beings, Ratefreund and Hoffegut, who formerly came to the birds, hoping to find a Utopia in contrast. Against the historical background this opera appears to be visionary as far as our present, and like a parable it shows the hubris of mankind, in which patriotism, ruthlessness, misuse of power, an exaggerated opinion of oneself and egoism have largely taken over political activity in our time too. The words of warning and admonition by Prometheus are an example but they go unheard due to the birds’ hubris. At the apocalyptic culmination there is a moment of longing and melancholy, poetry of the perfect instant between the nightingale and Hoffegut, when everything appears to be possible, and all borders between the real and the imagined world seem to dissolve. The past, which admonishes us, the present to which we are exposed and sometimes face in perplexity, and the Utopian, poetic and theatrical aspects of this opera are the starting point of the staging.

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