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Streichquartett III, Schloss Esterházy, Eisenstadt
Leonkoro Quartet | Adelphi Quartett | Isidore String Quartet

Streichquartett III

Streichquartett III, Schloss Esterházy, Eisenstadt

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Schloss Esterházy,
Schloss Esterházy, 7000 Eisenstadt

Kategorien: Konzert, classic.Esterhazy

Mit: Leonkoro Quartet, Adelphi Quartett, Isidore String Quartet


Streichquartett III, Schloss Esterházy, Schloss Esterházy, 7000 Eisenstadt

Beschreibung

Programm: 

Joseph Haydn
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Hob XX/1B

sowie Werke von Kaija Saariaho, Bushra El-Turk, Daniel Serrano und Aida Shirazi

Es darf bereits als neue musikalische Tradition im Schloss Esterházy gelten, am Vorabend des Palmsonntags eines von Joseph Haydns goßartigsten und zugleich eigentümlichsten Werken mit der Musik eines oder mehrerer anderer Komponisten zu konfrontieren und in Summe ein einzigartiges spirituelles Erlebnis zu ermöglichen. „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ sind als Auftragswerk für eine Kirche im spanischen Cadíz entstanden. „Es war gewiß eine der schwersten Aufgaben“, schreibt Haydns Freund Griesinger, „ohne untergelegten Text, aus freyer Phantasie, sieben Adagios auf einander folgen zu lassen, die den Zuhörer nicht ermüden, und in ihm alle Empfindungen wecken sollten, welche im Sinne eines jeden von dem sterbenden Erlöser ausgesprochenen Wortes lagen. Haydn erklärte so auch öfters diese Arbeit für eine seiner gelungensten.“ Gleich drei famose junge Streichquartettensembles, allesamt Preisträger namhafter Wettbewerbe, teilen sich diese Aufgabe und bringen Haydns Musik in Dialog mit den Werken von jeweils drei zeitgenössischen Komponistinnen und einem Komponisten: ein harmonisches Zusammenwirken hinweg über die Grenzen von Epochen, Stilen, Kulturkreisen und Religionen.
Ein Anlass zur Wehmut, zur Trauer gar? Das gewiss auch. Nach mehr als 40 Jahren, die es konstant im absoluten Spitzenfeld internationaler Kammermusikensembles tätig war, nimmt das Emerson String Quartet in dieser Saison seinen wohlverdienten Abschied vom Konzertleben. Noch mehr aber sollte es ein Anlass für enorme Dankbarkeit sein – verbunden mit dem unbedingten Wunsch, die Emersons gebührend zu verabschieden. Das Publikum im Haydnsaal von Schloss Esterházy wird das leicht und schwer zugleich gemacht, ist doch das Programm besonders erlesen. Der exemplarisch überhöhte, unverblümt emotionale Schmerz von Samuel Barbers „Adagio for Strings“ steht auch für die Musik des amerikanischen Kontinents, die das Emerson Quartet stets gepflegt hat. Die enorme, alle bisher geltenden Grenzen sprengende Weite von Franz Schuberts prachtvollem G-Dur-Quartett vermittelt zuletzt eine unsagbare Ahnung des Transzendentalen. Als Herzstück aber erklingt Joseph Haydn, und das gleich mit einer zum Thema des Abends passenden Eröffnungspointe: Statt eines regulären Anfangs erklingt im Quartett op. 33/5 gleich einmal eine Schlusskadenz im Pianissimo! Von zünftigen Volksmusikanklängen bis sogar zu einer Opernparodie reicht der Bogen dieses Werks – und auf Haydns Humor haben sich die Emersons immer schon verstanden.

Spielstätte und Infos

Spielstätte: Schloss Esterházy,
Schloss Esterházy, 7000 Eisenstadt

Kategorien: Konzert, classic.Esterhazy

Mit: Leonkoro Quartet, Adelphi Quartett, Isidore String Quartet


Streichquartett III, Schloss Esterházy, Schloss Esterházy, 7000 Eisenstadt

Beschreibung

Programm: 

Joseph Haydn
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Hob XX/1B

sowie Werke von Kaija Saariaho, Bushra El-Turk, Daniel Serrano und Aida Shirazi

Es darf bereits als neue musikalische Tradition im Schloss Esterházy gelten, am Vorabend des Palmsonntags eines von Joseph Haydns goßartigsten und zugleich eigentümlichsten Werken mit der Musik eines oder mehrerer anderer Komponisten zu konfrontieren und in Summe ein einzigartiges spirituelles Erlebnis zu ermöglichen. „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ sind als Auftragswerk für eine Kirche im spanischen Cadíz entstanden. „Es war gewiß eine der schwersten Aufgaben“, schreibt Haydns Freund Griesinger, „ohne untergelegten Text, aus freyer Phantasie, sieben Adagios auf einander folgen zu lassen, die den Zuhörer nicht ermüden, und in ihm alle Empfindungen wecken sollten, welche im Sinne eines jeden von dem sterbenden Erlöser ausgesprochenen Wortes lagen. Haydn erklärte so auch öfters diese Arbeit für eine seiner gelungensten.“ Gleich drei famose junge Streichquartettensembles, allesamt Preisträger namhafter Wettbewerbe, teilen sich diese Aufgabe und bringen Haydns Musik in Dialog mit den Werken von jeweils drei zeitgenössischen Komponistinnen und einem Komponisten: ein harmonisches Zusammenwirken hinweg über die Grenzen von Epochen, Stilen, Kulturkreisen und Religionen.
Ein Anlass zur Wehmut, zur Trauer gar? Das gewiss auch. Nach mehr als 40 Jahren, die es konstant im absoluten Spitzenfeld internationaler Kammermusikensembles tätig war, nimmt das Emerson String Quartet in dieser Saison seinen wohlverdienten Abschied vom Konzertleben. Noch mehr aber sollte es ein Anlass für enorme Dankbarkeit sein – verbunden mit dem unbedingten Wunsch, die Emersons gebührend zu verabschieden. Das Publikum im Haydnsaal von Schloss Esterházy wird das leicht und schwer zugleich gemacht, ist doch das Programm besonders erlesen. Der exemplarisch überhöhte, unverblümt emotionale Schmerz von Samuel Barbers „Adagio for Strings“ steht auch für die Musik des amerikanischen Kontinents, die das Emerson Quartet stets gepflegt hat. Die enorme, alle bisher geltenden Grenzen sprengende Weite von Franz Schuberts prachtvollem G-Dur-Quartett vermittelt zuletzt eine unsagbare Ahnung des Transzendentalen. Als Herzstück aber erklingt Joseph Haydn, und das gleich mit einer zum Thema des Abends passenden Eröffnungspointe: Statt eines regulären Anfangs erklingt im Quartett op. 33/5 gleich einmal eine Schlusskadenz im Pianissimo! Von zünftigen Volksmusikanklängen bis sogar zu einer Opernparodie reicht der Bogen dieses Werks – und auf Haydns Humor haben sich die Emersons immer schon verstanden.

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